Regionalentwicklung Wetterau/Oberhessen

Die LEADER-Region Wetterau/Oberhessen setzt sich in der Förderperiode 2014-2020 aus 17 Wetterauer Kommunen zusammen. Die Abkürzung LEADER steht dabei für die „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Raumes“ beziehungsweise „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ und ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Hessen zur Förderung ländlicher Räume. Der methodische Ansatz der Regionalentwicklung ermöglicht den Menschen vor Ort, die regionalen Prozesse mitzugestalten. Somit lässt sich das Potential der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen besser nutzen und trägt damit in besonderem Maße zur Entwicklung der Region bei. 

Das Leitbild der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen

Zukunft Heimat.lebenswert. naturnah. zentral

Das Leitbild greift auf das zentrale Gefühl der Verbundenheit mit der Region zurück. Die weitere Vitalisierung der Verbundenheit und Vernetzung ist die Basis der LEADER Regionalentwicklung Wetterau/Oberhessen.

Die Wetterau liegt nah zum Metropolkern FrankfurtRheinMain. Damit verbunden sind viele Entwicklungschancen: Als Wohnstandort für Zuzügler, Erholungs- und Urlaubsraum für Gäste und den Ballungsraum als Absatzmarkt für Produkte und Dienstleistungen. Um den Zuzug in die Region zu fördern, arbeiten die politischen und privaten Akteure konstant weiter an der Gestaltung eines attraktiven Wohnens in Altstädten, Fachwerkstädten und Hofreiten. Auch modernes Kulturleben und viele kreative Kulturschaffende machen die Region für Zuzügler attraktiv.


Die Wetterau hat eine heterogene Struktur. Der prosperierende Wirtschaftsraum entlang der Autobahnen A5 und A45 verfügt über besonders günstige wirtschaftliche Voraussetzungen und Perspektiven. In vielen ländlichen Kommunen hingegen zeigt sich ein Verlust an Wirtschaftskraft und Arbeitsplätzen. Diesen Strukturproblematiken widmet sich die LEADER-Regionalentwicklung unter dem Dach der Wirtschaftsförderung Wetterau. In den vier Arbeitskreisen „Regionale Wirtschaft“, „Energie und Mobilität“, „Lebensraum Dorf“ sowie „Tourismus und Naherholung“ ist breite Beteiligung erwünscht.