Auf dieser Seite finden Sie die letzten Nachrichten zum Vulkanradweg.
Dezember 2008:
Wetteraukreis (pdw). Die Anbindung des Vulkanradweges an den Main rückt in greifbare Nähe. Der Vulkanradweg endet derzeit in Altenstadt an der Grenze zwischen Wetterau und Main-Kinzig-Kreis. In zwei Bauabschnitten soll der Vulkanradweg dann am Schloss Philippsruhe in Hanau an den Main geführt werden. Der erste Bauabschnitt konnte dieser Tage eingeweiht werden.
Er führt von Hanau über Kesselstadt und Mittelbuchen nach Roßdorf und erreicht dann am Wartbaum in Windecken die Hohe Straße. Wie es aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung heißt, soll der letzte und 15 Kilometer lange Abschnitt des Radweges von Nidderau nach Altenstadt im Sommer des kommenden Jahres fertig gestellt werden. „Damit wird nicht nur die letzte Lücke vom Vulkanradweg an das überregionale Radwegenetz geschlossen, sondern es ergeben sich auch attraktive Ziele für einen Kurzurlaub per Rad, etwa von Lauterbach bis Hanau auf dem Vulkanradweg, dann den R3 bis Wächtersbach und dann auf dem Südbahnradweg wieder zurück zum Vulkanradweg“, freut sich der Wetterauer Landrat.
„Insbesondere Kurzurlauber aus dem Rhein-Main-Gebiet finden hier ein kulturistisch gut erschlossenes, attraktives und gleichzeitig familienfreundliches Tourenangebot.“ Landrat Arnold wünscht sich freilich noch mehr Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Vulkanradweges. Immerhin gehört der Vulkanradweg zu den attraktivsten seiner Art in der Republik. Das ist das Ergebnis einer Wahl, das im vergangenen Jahr auf der Touristikmesse CMT in Stuttgart bekannt gegeben wurde. „Die Attraktivität des Vulkanradweges wird mit der Realisierung unserer Archäologielandschaft Wetterau mit dem Keltenmuseum am Glauberg sicherlich noch zunehmen“, erwartet Landrat Joachim Arnold.
04.Juni 2007: Jeder neue Fahrradweg hebt den Freizeitwert einer Region (aus dem Kreisanzeiger)
Zweiter Bauabschnitt des Vulkanradwegs in Höchst eingeweiht - Fortsetzung geplant
HÖCHST (am). "Ach, da spricht ja einer", äußerte ein Motorroller-Fahrer ob der empörten Gesten der rund 40 Zuhörer und stellte ganz schnell den lauten Motor seiner Maschine ab, auf der er vor dem Pulk ungeduldig wartete, um danach schnell vorbeizufahren. Ja, wenn etwas eingeweiht wird, da spricht in der Regel "einer". In diesem Fall: Altenstadts Bürgermeister Norbert Syguda, der vor seiner kurzen Rede im Brustton der Überzeugung verkündete: "Wir Altenstädter nutzen jede Gelegenheit, um zu feiern."
Immerhin galt es, erstmals offiziell den zweiten Bauabschnitt des Vulkanradwegs, also die gut und gerne eintausend Meter zwischen Altenstadt und dessen Stadtteil Höchst, zu befahren. Somit hat die Radtrasse, von Grebenhain im Vogelsberg ausgehend, nunmehr ihren bislang südlichsten Punkt erreicht. Was ihrer bisher schon hohen Attraktivität sicherlich nicht abträglich ist.
Nach Vollendung des ersten Bauabschnitts auf Altenstädter Terrain (von Stockheim kommend) gingen die Planer vor gut zwölf Monaten direkt an die Vollendung des nächsten Teils. Nicht nur der Feinasphalt wurde zwecks besserer Fortbewegung angelegt; hinzu kamen Sitzbänke für die kurze Pause, Rastplätze, Hinweisschilder und ein Beobachtungspunkt der Natur- und Vogelschutzgruppe Altenstadt am Sportplatz.
Neben sportlicher Betätigung und nicht alltäglichen Einblicken in die Natur nicht zu vergessen: die Kunst. Aus dem Boden streben acht weitere Stelen aus ehemaligen Bahnschwellen empor, die inzwischen untrennbar mit dem hiesigen Bildhauer Wilfried Klaus verbunden sind. Von ihm entworfen, schließlich gegossen. Inzwischen markieren 21 Stelen von Klaus auf dem gesamten Vulkanradweg markante Punkte. "Herzbaum" hat er die neuste, rund 600 Kilometer schwere Stele am Bahnübergang in Höchst getauft. "Die Namensgebung hängt mit meiner Jugend zusammen", erläuterte Klaus am Rande der Einweihung.
"Meine Mutter kommt aus Eichen und da gab es früher zum Fest eine Festschrift, die wiederum geschmückt war mit einem Herzen und drei Eicheln." Eine Symbolik, die sich bei ihm fest eingekerbt hat. Der "Herzsprung" - Klause persönliche Verbindung zu schönen Erlebnissen seiner Kindheit.
Und für die an dieser Stelle verweilenden Radler gibt die Namensgebung genug Spielraum zu philosophischen Betrachtungen während des Verschnaufens.
"Jeder neue Fahrradweg", sagte Norbert Syguda, "hebt den Freizeitwert einer Region" - und erntete damit die Zustimmung seiner ebenfalls auf Drahteseln erschienen Kollegen Gerd Mordier (Glauburg) und Adolf Ludwig (Rommelhausen). Deshalb sei eine Verbindung zum Niddaradweg von großem Interesse wie die Lückenschließung zum Main-Radweg. Die Fortführung Richtung Eichen ist zumindest schon einmal gesichert, wie Syguda den Pedaleuren vor der Erkundung des zweiten Bauabschnitts noch bekanntgab.
Was auch bedeutet: Irgendwann in nicht all zu ferner Zukunft wird wieder gefeiert...
15. Februar 2007: Dritter Preis für den Vulkanradweg
Radwanderziel des Jahres gekürt - Landrat freut sich über Auszeichnung
WETTERAUKREIS (pd). Der Vulkanradweg gehört zu den attraktivsten Radwegen der Republik. Das ist das Ergebnis einer Wahl, das dieser Tage auf der CMT, der großen Touristikmesse in Stuttgart, bekannt gegeben wurde. Die entsprechenden Wahlzettel waren von Mai bis November 2006 Magazinen und Katalogen im Wanderbereich beigelegt, auf dem Deutschen Wandertag und der Wandermesse TourNatur sowie in naturnahen Hotels deutschlandweit ausgelegt. 2900 schriftliche Voten wurden ausgewertet.
In der Kategorie Radwanderziele traten Radregionen und Radwege gemeinsam an. Der Leser sollten ihr Votum für das Ziel abgeben, das die schönsten und abwechslungsreichsten Naturerlebnisse und Radfahrer-freundliche Gastgeber bietet. Natürlich sollte auch die Entwicklung der Radwegeinfrastruktur wie Beschilderung, ÖPNV-Anbindung, Wegenetz der Region und Qualität des Informationsmaterials einfließen.
Nach dem Weser-Radweg und dem Rad-Portal Ostallgäu kam der Vulkanradweg mit 13,5 Prozent der 2900 bewerteten Stimmen auf den dritten Platz. "Ganz großen Einfluss auf das Ergebnis hat sicher die Bekanntheit eines Weges", meinte Landrat Rolf Gnadl, "denn nur wer einen Weg auch kennt, wird auch ein Votum abgeben." So freute sich der Landrat, dass der Vulkanradweg deutschlandweit bereits in der Liga der bekannteren Radwege mitspielt.
Die Wahl zum Wanderziel des Jahres wird seit 2005 von einer Agentur in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen organisiert. Wie der Landrat weiter mitteilte, sei es Ziel, den Vulkan-Radweg durch die Anbindung an die überregionalen Radwege noch interes-santer zu machen. Erfreulich sei, dass der Vulkanradweg als Teil der "geplanten Bahnradroute" international vermarktet werden kann und diese dann neben dem Lahnradweg der zweite große Leucht-turm in Hessen sein wird. "Mit dem Anschluss an den Nidda Radweg, den wir als Regionalparkroute ausbauen, an den Hessischen Rad-Fernweg R 4, an den Mainuferweg und an den Südbahn-Radweg im Nordosten schaffen wir die Möglichkeit, auch Rundfahrten über den Vulkan zu leiten."
27. April 2006: Vulkanradweg führt bald auch in den Main-Kinzig-Kreis
Im Jahr 2007 Weiterbau nach Hanau - Gestern Infotafeln am Südbahnradweg eingeweiht
BIRSTEIN (an). Gestern weihten Tourismusdezernent Günter Frenz, Bürgermeister Wolfgang Gottlieb und Birsteins Tourismusbeauftragte Sigrid Fäth an der Lok in Birstein die neuen Infotafeln für den Vogelsberger Südbahnradweg ein. In diesem Zusammenhang gab Frenz bekannt, dass der Vulkanradweg im kommenden Jahr von Altenstadt bis Hanau-Wilhelmsbad weiter gebaut werden soll. Zwei große Radwege locken überregional den Fremdenverkehr in den Vogelsberg. Da ist zum einen der Vulkanradweg, der nun von Lauterbach bis Altenstadt durchgängig befahrbar ist, zum zweiten der Südbahnradweg, der in Hartmannshain am Vulkanradweg beginnt und am Wächtersbacher Bahnhof endet. Der letzte Bauabschnitt des Südbahnradswegs wurde im vergangenen Jahr eingeweiht. Es fehlten nur noch die Infotafeln. Acht stehen auf Birsteiner Gebiet, zwei werden noch in Brachttal gebaut und eine in Wächtersbach. Die Tafel an der Lok in Birstein war gestern der Schauplatz der Einweihung.
Bürgermeister Gottlieb freute sich, dass nun auch das letzte Stück des Radwegs, die Infotafeln, fertig seien. Günter Frenz gab bekannt, dass jede Tafel rund 4800 Euro koste und mit 85 Prozent vom Land bezuschusst werde. Der Kreis habe die Finanzierung, die Gemeinde Birstein die Gestaltung übernommen. Auf den Tafeln ist eine Karte des Streckenverlaufs zu finden, weiter gibt es Informationen über Sehenswürdigkeiten und gastronomische Betriebe sowie Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke. An den Übernachtungsmöglichkeiten, sagte Gottlieb, müsse man noch arbeiten.
Geplant ist nun, den Vulkanradweg von Altenstadt über Nidderau und Brüchköbel bis Hanau-Wilhelmsbad weiter zu bauen, erklärte Günter Frenz. Dort stoße er auf den Fernradweg R 3, eine Verbindung nach Frankfurt sei so gegeben. Das Land habe für das Jahr 2007 Zuschüsse signalisiert, auch die Anliegerkommunen würden sich finanziell beteiligen. Die Gesamtkosten würden bei 1,6 Millionen Euro liegen. Wie Uta Nebe, die Geschäftsführerin der Region Vogelsberg Touristik, gegenüber dem Tageblatt auf Anfrage erklärte, sei auch die Frage, ob dieser Abschnitt dann noch "Vulkanradweg" heißen könne, denn ein Qualitätsmerkmal dieses Radwegs sei, dass er auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn Lauterbach-Stockheim verläuft.
13. April 2006: Vulkanradweg stößt jetzt an die Grenze des Landkreises
Anbindung an Main-Kinzig soll bis Ende April fertig sein - Feierliche Eröffnung geplant
BÜDINGEN (wk). Der längste Radweg Deutschlands, der Wetterauer Vulkanradweg, stößt künftig südlich an die Kreisgrenze. Bis zum 23. April soll das letzte Teilstück zwischen Glauburg über Lindheim nach Altenstadt-Höchst fertiggestellt sein, erklärte gestern der Wetterauer Landrat Rolf Gnadl im Rahmen einer Pressekonferenz. Damit könne die Strecke an die hessischen Radfernwege angebunden werden. Was nach Darstellung des Landrats die große Chance beinhalte, den Tourismus in der Wetterau zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen wird Gnadl beim Einweihungsfest des letzten Teilstücks am 24. April das Staffelholz zur Fortführung des Radweges im Main-Kinzig-Kreis an seinen dortigen Amtskollegen Erich Pipa übergeben.
Diesen symbolischen Akt vollziehen gleichzeitig auch die Bürgermeister Norbert Syguda von Altenstadt und Gerhard Schultheiß von der Gemeinde Nidderau. Der Leiter des Wetterauer Fachdienstes Kreisentwicklung, Johannes Fertig, unterstrich in diesem Zusammenhang, dass mit der Fertigstellung weitere 550 000 Euro in den Bau des Vulkanradweges investiert wurden.
Damit ergebe sich ein Gesamtvolumen der Baukosten für die 74 Kilometer lange Strecke von Altenstadt-Höchst bis zur Kreisgrenze zum Vogelsbergkreis hinter Gedern von rund 7,2 Millionen Euro. Der jetzt noch im Raum Altenstadt zu schließende Abschnitt umfasse mehrere Bauabschnitte, erläuterte Fertig. Im ersten Abschnitt wurden all die Wegabschnitte der Gesamtstrecke neu- und ausgebaut, die zur Nutzbarkeit für Radler und Skater unerlässlich sind. "Bereits jetzt wird also sichergestellt, dass die gesamte Strecke zwischen Glauberg und Altenstadt-Höchst auf befestigter und ebener Oberfläche befahren werden kann", ergänzte Gnadl. Der zweite Bauabschnitt ist für dieses Jahr geplant und betrifft den Ausbau zwischen Altenstadt und Höchst sowie die Einrichtung von Rastplätzen. Der folgende Bauabschnitt südlich vom Bahnhof muss noch warten, denn die Bahn will die Gleisanlage umbauen. Im letzten Bauschnitt schließlich soll der Bahnübergang nördlich von Enzheim umgebaut werden.
Der Vulkanradweg wird länger: Unter diesem Motto steht das Fest zur Eröffnung des Vulkanradweges am 23. April in Altenstadt. Gefeiert wird die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts entlang der verlängerten Strecke zwischen Altenstadt, Lindheim und Enzheim. An diesem Tag, der um zehn Uhr auf dem Sportplatz in Altenstadt eröffnet wird, wartet auf die Besucher eine Fülle von Attraktionen. Nach Grußworten unter anderem von Elfriede Pfannkuche, Bürgermeisterin von Hirzenhain und Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes Vulkanradweg, warten die Veranstalter mit einer Fülle von Attraktionen entlang der verlängerten Strecke auf.
So ist auf dem Sportplatz von Altenstadt unter anderem der Heegheimer Musikverein vertreten. Ein Mittelalter-Workshop bietet Bogenschießen und Basteln an. Parallel zum Eröffnungsfest wird auch die neue Linie des Vulkanexpresses von Altenstadt nach Hartmannshain in Betrieb genommen.
An diesem Tag fährt der Freizeitbus mit Fahrradanhänger von Gedern über Hirzenhain, Ortenberg und Glauburg nach Altenstadt. Alle fünf Buslinien fahren von Mai bis Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Es gilt der RMV-Tarif und die Fahrräder werden kostenlos mitgenommen. Ziel ist immer der Hoherodskopf, wo in alle Richtungen umgestiegen werden kann. Neu ist, dass die Linie FB-94 in Altenstadt beginnen wird.
Vulkanradweg wird bis Altenstadt verlängert
Einweihung erfolgt im April 2006 - Kosten: 390 000 Euro
ALTENSTADT (leo). Die Verlängerung des Vulkanradweges nimmt konkrete Formen an. In diesen Tagen wird das Teilstück zwischen Glauberg und Altenstadt fertiggestellt, an dem auch die Ortschaften Enzheim und Lindheim liegen. Damit hat nun auch die Gemeinde Altenstadt einen Anschluss an den beliebten Rad- und Wanderweg, dessen Ausbau bis nach Höchst für das kommende Jahr vorgesehen ist.
390 000 Euro kostet der Abschnitt zwischen Glauberg und Altenstadt. Die letzten Arbeiten zwischen der Autobahnunterführung und dem Altenstädter Bahnübergang Hanauer Straße sind derzeit noch in vollem Gange. Dieser eineinhalb Kilometer lange, ehemalige Feldweg parallel zur Niddertalbahn wurde für den landwirtschaftlichen Verkehr gesperrt, damit Radfahrer und Inlineskater den Weg ungestört und vor allem gefahrlos benutzen können. Die Weiterführung bis nach Höchst ist für nächstes Jahr vorgesehen. Diese Maßnahme wird weitere 100 000 Euro kosten, wobei ein kleiner Teil im Bereich des Altenstädter Bahnhofsgeländes erst in Angriff genommen werden kann, wenn die Bahn dort ihr neues Stellwerk errichtet hat. Die offizielle Einweihung des Streckenabschnitts bis Altenstadt findet am 23. April 2006 statt.
Wie Rolf Gnadl, Landrat des Wetteraukreises, ankündigte, verkehrt ab Frühjahr nächsten Jahres auch ein zusätzlicher Vulkanexpress von Altenstadt über Hartmannshain bis Lauterbach. Zur Erinnerung: Seit Mai dieses Jahres haben rund 15 000 Fahrgäste diesen Freizeitbus genutzt, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Der Vulkanradweg ist mit 75 Kilometern Länge von Lauterbach bis Altenstadt übrigens der längste Radweg Deutschlands, der auf einer ehemaligen Bahnstrecke verläuft. Der Weg wird, wenn er hinter Höchst den benachbarten Main-Kinzig-Kreis erreicht, den gesamten östlichen Wetteraukreis durchqueren.
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