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[23.02.2015] „Marketing – einfach machbar“

IHK-Seminar für kleine und mittlere Unternehmen

Der Erfolg von Marketingaktivitäten in kleinen und mittleren Unternehmen hängt, neben dem regionalen Bezug, von einer zielgruppengenauen und differenzierten Positionierung ab. In dem IHK-Tagestraining „Marketing – einfach machbar“ am 7. März 2015 (9.00 bis 17.00 Uhr) in Friedberg (Hanauer Straße 5) werden praxisnahe Hilfestellungen gegeben, um wirksame Kommunikationsmaßnahmen – speziell für KMU – zu entwickeln. Angesprochen sind Selbstständige, Existenzgründer, Geschäftsführer und alle für Marketing Verantwortlichen. Nähere Informationen: IHK Gießen-Friedberg, Raid Nashef (Tel.: 06031/609-3125 oder E-Mail: nashef@giessen-friedberg.ihk.de).

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[23.02.2015] Messe Land und Genuss

Wetterau präsentiert sich

Vom 26. Februar bis 1. März findet in Frankfurt die Erlebnismesse „Land und Genuss“ statt. Im Mittelpunkt der viertägigen Messe stehen Themen wie „Landwirtschaft erleben“, „Garten gestalten“ und „regionale Spezialitäten genießen“. Die Wetterau wird bei der Messe auch dabei sein. „Wir haben viele Angebote, die genau in das Konzept der Messe passen“, bestätigte Landrat Joachim Arnold. Die Gesundheitsstadt Bad Nauheim präsentiert gemeinsam mit der Apfelweinkelterei und Straußwirtschaft „Rote Pumpe“ ihre Angebote. Die soeben gegründete „TourismusRegion Wetterau GmbH“ (TRW) wird zusammen mit der Wetterauer Archäologischen Gesellschaft Glauberg die touristischen Höhepunkte der Wetterau präsentiert. Dazu gehören museumspädagogische Konzepte für Schulen und Kindergärten, die der Museumspädagoge der „Keltenwelt am Glauberg“, Thomas Lessig-Weller, präsentieren wird. Zudem werden E-Bike-Touren zu attraktiven Wetterauer Ausflugszielen vorgestellt. Der Wetterauer Landgenuss, ein Zusammenschluss von Gastronomen und Erzeugern, präsentiert sich bereits zum vierten Mal auf der Land- und Genussmesse. Am Nachbarstand von  TourismusRegion und WAGG dreht sich wieder alles um Köstlichkeiten und Merkwürdigkeiten der Wetterau. Die Besucher des Messestandes erwartet ein kulinarisches Angebot, das von Stammheimer Nudeln über Ockstädter Apfelwein und Saucen und Pestos für Nudeln bis zum Malzbrand reicht. In fünf Kochshows zeigen Reiner Neidhart von Neidharts Küche aus Karben, Marc Duckworth vom Ducky’s in Bad Nauheim, Klaus May von Schloss Ysenburg in Staden und Eva Maria Scharf, die die Straußwirtschaft „Zum Gerippte“ in Friedberg-Ockstadt betreibt, ihr Können am Herd. Am Samstag, dem 28. Februar, werden sie in der Mittagszeit tatkräftig von Landrat Joachim Arnold unterstützt, der zusammen mit Reiner Neidhart den Kochlöffel schwingt und heimisches Wild auf die Teller zaubert.

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[20.02.2015] Landrat Arnold: Gute Chancen für Tourismus in der Wetterau

TourismusRegion Wetterau  GmbH gegründet

Im Wetteraukreis wurde am heutigen Donnerstag (19. Februar 2015) die TourismusRegion Wetterau GmbH mit Sitz in Glauburg gegründet. Gründungsgesellschafter sind neben dem Wetteraukreis, die Städte Nidda und Ortenberg sowie die Gemeinde Glauburg. Büdingen wird nach entsprechenden Beschlüssen kurzfristig beitreten. Als Kooperationspartner haben sich bereits die Stadt Gedern, die Kommunen Limeshain und Ranstadt sowie die Wirtschaftsförderung Wetterau eingebracht. Der Tourismus in Deutschland ist vielfach unterschätzt. Deutschland zählt zu den beliebtesten Reiseländern weltweit (Platz 7). Mehr als 420 Millionen Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr gezählt. Das ist zum wiederholten Mal eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Rund 75 Millionen Übernachtungen entfallen auf ausländische Gäste, der Schwerpunkt aber, mit 350 Millionen Übernachtungen, entfällt auf Gäste aus dem Inland. „Genau hier sehen wir unsere besten Chancen“, ist Landrat Arnold überzeugt. Hessen liegt mit der Metropole Frankfurt an der Spitze übrigens gut in der Statistik, rund 30 Millionen Übernachtungen wurden gezählt , mehr als etwa in so vermeintlich klassischen Urlaubsländern wie Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern. „In der Wetterau haben wir attraktive Angebote für Tagestouristen und Kurzurlauber die nicht weit fahren, sich naturnah erholen und gleichzeitig etwas erleben wollen“, charakterisiert Arnold die Angebote der Wetterau. Als touristischer Leuchtturm steht ohne Zweifel der Keltenfürst vom Glauburg an der Spitze. Römische und mittelalterliche Geschichte, Jugendstil aber auch für Gesundheitsaktivitäten, Wellness, wandern und Rad fahren. Hier gibt es schon viele Angebote, die soll die TourismusRegion Wetterau GmbH bündeln, entwickeln und vermarkten.  „Gemeinsam sind wir stark! Ich freue mich, dass wir durch die Gründung der TRW noch stärkere Akzente setzen und damit unserer Region zu weiteren Impulsen verhelfen können“, sagte Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum. Ortenbergs Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring will mit Hilfe der neuen Tourismus Gesellschaft auch kulturhistorische Traditionen bewahrt wissen. “Im kommenden Jahr wird der Kalte Markt zum 750. Mal stattfinden. Eine solche Tradition müssen wir auch für unsere Nachkommen erhalten. Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer will bestehende Angebote wie E-Bike Touren und Pilgerangebote auf der Bonifatiusroute noch stärker in den Fokus rücken. „Das sind Angebote mit denen wir im ganzen Rhein-Main Gebiet erfolgreich sein können.“ Die Angebote richten sich sowohl an Endkunden als auch an Wiederverkäufer, also an Anbieter von Gruppen- und Busreisen denen wir komplette Reisepakete angeboten werden. Dabei sollen die Gäste nicht nur den Keltenfürsten besuchen, sondern sich auch von den gastronomischen Spezialitäten überzeugen, in einer Altstadt bummeln und vor Kaffee und Kuchen noch einen bisschen einkaufen gehen. „Unser Zielmarkt ist definitiv das erweiterte Rhein Main Gebiet mit einem Potential von 5,2 Millionen Menschen“ sagte Arnold bei der Gründung der Gesellschaft. Eine zweite wichtige Aufgabe kommt der Gesellschaft mit dem Knüpfen von Netzwerken zu. Dabei sollen touristische Anbieter wie Städte und Gemeinden, Verbände und Museen und natürlich auch private Anbieter wie Gastronomen und Serviceanbieter eingebunden werden. Eine Aufgabe, die Geschäftsführerin Cornelia Dörr übernimmt. Die ausgebildete Hotelkauffrau hat viele Jahre Erfahrung in Hotellerie und Tourismus, sowohl als Selbständige als auch als Angestellte. Die passionierte E-Bikerin wohnt seit einem viertel Jahrhundert in Florstadt und ist überzeugt, mittelfristig alle 25 Städte und Gemeinden des Kreises unter dem Dach der Tourismus Region Wetterau GmbH vereinen zu können.
„Wir sind dann exzellent auf dem Markt aufgestellt, wenn wir gemeinsam Angebote bündeln, entwickeln und ganze Pakete offerieren“, ist sich Arnold sicher. Als nächste Schritte sollen jetzt erste Kooperationen mit Anbietern aus dem Rhein Main Gebiet getroffen werden. Ein gemeinsamer Internetauftritt wird vorbereitet und themenspezifische Angebote entwickelt. Arnold nennt beispielhaft das schon vorliegende Dreitagesspezial mit dem Titel „Kulturlandschaftlicher Genuss pur“ mit Stationen in Bad Salzhausen, Nidda, Gedern, Kloster Engelthal, Büdingen und natürlich dem Glauberg. „Solche Angebote werden wir immer weiter kreieren und sie auch auf andere Städte und Gemeinden in der Wetterau ausweiten“, kündigte der Landrat an. 
Die Wetterau ist eine Region mit viel touristischem Potential, darin sind sich alle Beteiligten einig. Dieses Potential soll in den nächsten Jahren weiter gehoben werden. Dazu wird die TourismusRegion Wetterau GmbH auch an Tourismusmessen teilnehmen, wie etwas an der bevorstehenden Messe „Land und Genuss“  (26.2 bis 1.3  Messe Frankfurt). Darüber hinaus soll ein zentrales Informations- und Buchungssystem aufgebaut werden. „Wir wollen die Altstädte, die Geschäfte, die Restaurants beleben und damit Arbeitsplätze schaffen, die touristische Wert-schöpfung in der Region erhöhen und gleichzeitig die Lebens-qualität und Attraktivität für die Menschen in der Wetterau kontinuierlich verbessern. Ein lohnenswertes Ziel.“, davon ist  Landrat Arnold überzeugt.

[19.02.2015] BMWi startet Studie

Herausforderungen wie Digitalisierung, internationaler Wettbewerb, Fachkräftemangel und moderne Arbeitsteilung erfordern vom deutschen Mittelstand große Innovationsleistungen. Dennoch waren die Innovationsausgaben kleiner und mittlerer Unternehmen über mehrere Jahre hinweg rückläufig und sind erstmalig im Jahr 2013 um 5 % auf 34,5 Mrd. Euro gestiegen. Der Anteil der Unternehmen, die Produkt- oder Prozessinnovationen eingeführt haben, ist dabei nach wie vor rückläufig. Um die Trends, Chancen und Risiken für den innovativen Mittelstand in einer langfristigen Zeitperspektive bis 2025 untersuchen zu lassen, hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Studie in Auftrag gegeben. Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): "Gerade kleinen und mittleren Unternehmen wollen wir konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand geben, wie sie auch in Zukunft ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten können. Mithilfe der Studie wollen wir herausfinden, wie die Unternehmen ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verbessern und auf Marktänderungen reagieren können. Zugleich verbessern wir unsere maßgeschneiderte Innovationspolitik, damit wir eine Trendwende hin zu mehr Forschung und Innovation sowie zu noch besserer Kooperation und Vernetzung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen erreichen. Zugleich hat das BMWi schon heute die Mittel für das Zentrale Innovationsprogramm im Jahr 2015 um ca. 30 Mio. Euro auf jetzt 543 Mio. Euro aufgestockt." Vor diesem Hintergrund trifft Staatssekretär Machnig heute führende deutsche Innovationsexperten und diskutiert mit ihnen die zukünftigen Herausforderungen für den innovativen Mittelstand. Im Vordergrund stehen die Innovationsfinanzierung, die Digitale Integration, die Innovationskultur und das Netzwerkverhalten im Mittelstand.

Kategorie: allgemeine Informationen

[19.02.2015] Gründungszuschuss wieder im Kommen

Existenzgründer und Gründungsberater wird es freuen: Die Arbeitsagenturen scheinen wieder großzügiger bei der Genehmigung von Gründungszuschüssen zu sein. Dies geht aus dem Monatsbericht Januar 2015 der Bundesagentur für Arbeit hervor. Gründungszuschuss häufiger genehmigt. Im Januar 2015 wurden 26.000 Gründer und Gründerinnen durch den Gründungszuschuss gefördert. Das waren 11 Prozent mehr als noch im Januar 2014. In den letzten 12 Monaten wurde der Gründungszuschuss 31.000-mal genehmigt. Auch dies entspricht einer Steigerung von 11 Prozent bzw. einem Plus von 3.200 Genehmigungen.
Die Förderungen durch Eingliederungsleistungen nach § 16c SGB II (Darlehen und Zuschüsse für die Beschaffung von Sachgütern, Beratung oder Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten) gingen zurück. Im Januar 2015 wurden knapp 2.500 Existenzgründer mit diesem Instrument gefördert, das sind 18 Prozent weniger als im Januar 2014. Auch das Einstiegsgeld wurde häufiger gewährt. Insgesamt wurde im Januar 2015 an 13.000 Personen Einstiegsgeld ausgezahlt, davon waren 3.000 Existenzgründer. Im Vergleich zu Januar 2014 ist die Zahl der Personen, die Einstiegsgeld erhielten, um 3.600 (plus 37 Prozent) gestiegen.

Kategorie: Existenzgründung

[19.02.2015] Was bedeutet CE-Kennzeichnung?

Es sind noch Plätze frei!!

Muss mein Produkt mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden? Was bedeutet das eigentlich für mich als Hersteller? Was beinhaltet eine Konformitätserklärung? Das zweiteilige CE-Seminar der IHK Gießen-Friedberg bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Das Seminar zeigt alle (!) CE-Maßnahmen auf und fasst dabei diese Maßnahmen in einem Praxisleitfaden handlungsorientierend zusammen – darüber hinaus wird mit Arbeitsvorlagen verdeutlicht, wie die CE-Maßnahmen praktisch umgesetzt werden können. Der zweite Seminartag ist ein Intensiv-Workshop mit Aufbau und Gebrauch der Arbeitsvorlagen zu den CE-Maßnahmen. Das Seminar findet erstmalig am 18. und 19. März 2015, jeweils von 9.30 bis 17.00 Uhr in den Schulungsräumen der IHK in Gießen (Flutgraben 4) statt. Kostenbeteiligung für das zweitägige Seminar: 380 Euro, einzelne Seminartage sind für jeweils 195 Euro buchbar. Anmeldung und weitere Informationen: http://www.ihkgifb.de/CE-Kennzeichnung. Ansprechpartnerin ist Andrea Bette, Tel.: 06031/609-2520.

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[30.01.2015] Die Psycho-Logik von Lösungen

IHK-Seminar: Professionelle Konfliktkommunikation

Konfliktkommunikation mit Geschäftspartnern, Kunden, Kollegen und Mitarbeitern unterliegt eigenen Gesetzen. In solchen Situationen die eigene Position souverän zu vertreten, die Emotionen zu steuern, die richtigen Worte zu finden sowie selbstsicher und konstruktiv zu bleiben, ist Ziel dieses IHK-Tagestrainings am 19. Februar 2015 (9.00 bis 17.00 Uhr) in Friedberg (Hanauer Straße 5). Angesprochen sind alle, die ihre Kommunikationskompetenz in schwierigen Situationen trainieren und verbessern möchten. Nähere Informationen: IHK Gießen-Friedberg, Raid Nashef (Tel.: 06031/609-3125 oder E-Mail: nashef@giessen-friedberg.ihk.de)

 

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[30.01.2015] Wetterauer Lammprinzessin präsentiert Landgenuss auf der Grünen Woche in Berlin

Der Karbener Landgenusskoch Reiner Neidhart und der Schäfer Andreas Schmid aus Gambach präsentierten die Wetterau am vergangenen Wochenende auf der größten Landwirtschaftsmesse der Welt in Berlin. Am Stand des Landes Hessen zeigten sie gemeinsam mit der Wetterauer Lammprinzessin Sabrina I, wie wunderbar sich regionale Gastronomie, Schäferei und Naturschutz in der Wetterau verbinden. Leckere Lammhäppchen und eine Apfelweinsuppe sorgten für großen Andrang am Hessenstand und schmeckten der Politprominenz ebenso wie den Besuchern aus aller Welt. Wetterauer Lammrezepte und kleine Geschenke sorgten für gute Stimmung und viele Informationen rund um die Wetterau in der Bundeshauptstadt.

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[23.01.2015] Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Volksbank Mittelhessen

  • Vorläufige Zahlen 2014 zeigen erneut solides Wachstum
  • 1,2 Millionen Euro für soziale Zwecke
  • Bilanzsumme auf 6,7 Mrd. gesteigert

 

Deutschlands drittgrößte Volksbank blickt auf ein positives Geschäftsjahr 2014 zurück. Wie die vorläufigen Zahlen belegen, konnte die Volksbank Mittelhessen die wesentlichen Positionen der Bilanz weiter stärken. So wurde deren Summe das fünfte Mal in Folge gesteigert. Bis zum Stichtag ist die zentrale Kenngröße um 156 Millionen oder 2,4 Prozent auf zuletzt rund 6,7 Milliarden Euro gewachsen. Im bundesweiten Vergleich bleibt die mittelhessische Bank drittgrößte Volksbank nach Bilanzsumme. 190185 Mitglieder tragen die regionale Genossenschaftsbank. Den  Anteilseignern wird der Vorstand in 40 Mitgliederversammlungen transparent und detailliert über alle wesentlichen Ereignisse und wirtschaftlichen Entwicklungen berichten. Der erste Termin findet am 26.01.2015 in Langgöns statt. Alle Mitgliederveranstaltungen der Volksbank Mittelhessen werden durch ein attraktives Rahmenprogramm abgerundet. Zu den zentralen Veranstaltungen erwartet die Volksbank wieder interessante Referenten. In diesem Jahr sind Oliver Kahn (Gießen), Dr. Antonia Rados (Marburg und Wetzlar) und Prof. Dr. Margot Käßmann (Friedberg) geladen.  Trotz der anhaltend ungünstigen Rahmenbedingungen, insbesondere durch die extreme Zinssituation, gelang es der Volksbank Mittelhessen, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortzuschreiben. Das Kundenkreditvolumen wurde in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 56 Millionen Euro (+1,5 Prozent) auf 3.861 Millionen Euro ausgeweitet. Dabei hat sich die Verteilung der Forderungen an Kunden kaum verändert. Das Kreditvolumen im Privatkundensegment hat einen Anteil von 45,9 Prozent, das Firmenkundensegment entsprechend einen Anteil von 54,1 Prozent). Es wurden neue Darlehen in Höhe von 737 Millionen Euro gewährt (2013: 709 Millionen Euro). Im gleichen Zeitraum standen diesen neuen Mitteln Tilgungsleistungen der Kunden in Höhe von 647 Millionen Euro gegenüber (2013: 596 Millionen Euro).  Auf der Passivseite summierten sich die Gesamteinlagen bis zum Jahresende auf 5.593 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von rund 115 Millionen Euro bzw. 2,1 Prozent. Angesicht der ungünstigen Zinssituation blieb der Schwerpunkt des Kundeninteresses bei kurzfristig verfügbaren Anlageformen wie Tages- oder Festgeld. Das Kundendepotvolumen reduzierte sich leicht auf 791 Millionen Euro, nach 832 Millionen Euro im Jahr zuvor. Dagegen nahm das Fondsvolumen bei der Union Investment von 686 Millionen Euro auf zuletzt 745 Millionen Euro zu.  Das Zinsergebnis der Volksbank Mittelhessen konnte erneut gesteigert werden. Mit 156 Millionen Euro lag es rund 6 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Der Ergebnisbeitrag aus Provisionen in Höhe von 51 Millionen Euro entspricht beinahe dem Vorjahreswert (2013: 51 Millionen Euro). Auf der Kostenseite verzeichnet die Volksbank nur einen leichten Anstieg in Höhe von etwa 700 TEUR auf 117 Millionen Euro. Die wirtschaftliche Effizienz der Bank wird durch die Cost-Income-Ratio CIR messbar. Diese Aufwands-Ertragsrelation bewegte sich 2014 bei 62,19 Prozent auf einem nach wie vor guten Niveau (2013: 59,86 Prozent). Im Jahr 2014 summierte sich das Bewertungsergebnis der Bank auf insgesamt -11 Millionen Euro (2013: -2,6 Millionen Euro). Alle Forderungen wurden vorsichtig bewertet und sämtliche erkennbaren Risiken durch Wertberichtigungen und Rückstellungen abgedeckt.  Laut den vorläufigen Zahlen beträgt das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit nach Bewertung 64 Millionen Euro, nach 79 Millionen Euro im Jahr zuvor. Wie in den Jahren zuvor wird der Vorstand der Volksbank Mittelhessen der Vertreterversammlung die Auszahlung einer Dividende in Höhe von überdurchschnittlichen 7 % vorschlagen.  Mit einem sehr dichten Filial- und Automatennetz ist die Volksbank Mittelhessen in der gesamten Fläche ihres Geschäftsgebietes präsent. Für ihre 338016 Kunden stellt sie 96 Geschäftsstellen, 51 Selbstbedienungsstandorte sowie 185 Geldautomaten zur Verfügung. Darüber hinaus haben Kunden der Volksbank an rund 19500 Geldautomaten bundesweit die Möglichkeit, kostenfrei über Bargeld zu verfügen.

 

Volksbank
Mittelhessen

31.12.2014
(vorläufige Bilanzzahlen in Mio. Euro)

31.12.2013
(in Mio. Euro)

 

 

 

Bilanzsumme

6.664

6.509

Kundenkreditvolumen

3.861

3.805

Einlagen

5.593

5.479

 

 

 

Zinsergebnis

156

150

Provisionsergebnis

51

51

Personalaufwand

75

74

Sachaufwand

41

42

 

 

 

Ergebnis der normalen

Geschäftstätigkeit

64

79

Ertragssteuern

25

13

 

 

 

Dividende

7% *

7%

 

*   vorbehaltlich der Zustimmung durch die Vertreterversammlung

 

 

Gesellschaftliche Verantwortung

 

Im Geschäftsjahr 2014 hat die Volksbank Mittelhessen zahlreiche regionale Initiativen, Vereine sowie soziale und gemeinnützige Einrichtungen durch finanzielle Fördermaßnahmen in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro unterstützt. Mehrere Förderwettbewerbe wie zum Beispiel „Heimliche Helden“ oder „Trikots für die Kleinsten“ erfreuten sich großer Resonanz. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung liegt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Führungsmannschaft der Volksbank Mittelhessen sehr am Herzen. So engagieren sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit für das Ehrenamt. Unter dem Dach der „mitverantwortung“ bündelt die Volksbank Mittelhessen sämtliche diesbezügliche Aktivitäten.

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[23.01.2015] IHK-Seminar: Moderationen und Meetings leiten

Teamsitzungen, Meetings und Workshops ufern ohne gekonnte Moderation oft aus und verlaufen wenig zielorientiert. In diesem IHK-Tagesseminar am 2. Februar 2015 (9.00 bis 17.00 Uhr) in Friedberg (Hanauer Straße 5) erlernen die Teilnehmer/innen, von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur Nachbereitung, alle notwendigen Aspekte für eine professionelle Moderation. Angesprochen sind alle, die häufig Moderationsaufgaben übernehmen. Nähere Informationen: IHK Gießen-Friedberg, Raid Nashef (Tel.: 06031/609-3125 oder E-Mail: nashef@giessen-friedberg.ihk.de).

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