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[30.06.2014] Unbesetzte Lehrstellen in der Wetterau

 

Ausbildungssuchende erhalten die Kontaktdaten der Arbeitgeber von der Arbeitsagentur

• Die Berufsberater der Arbeitsagentur unterstützen Jugendliche bei der Berufswahl und der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz

• Arbeitsagentur veranstaltet am 2. und 9. Juli den Aktionstag „Endspurt Ausbildung" für alle Ausbildungsplatzsuchende und Arbeitgeber

Jugendliche, die in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen möchten und noch keinen passenden Betrieb gefunden haben, sollten die voraussichtlich letzte Chance für sich nutzen. Denn auch wenn bereits viele Betriebe sich für einen Auszubildenden entschieden haben, gibt es noch eine Vielzahl an offenen Lehrstellen. Die Kontaktdaten der Betriebe können beim jeweiligen Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur erfragt werden.

Der Aktionstag „Endspurt Ausbildung" bietet am Mittwoch den 2. Juli in der Arbeitsagentur Friedberg (Leonhardstraße 17) und am Mittwoch den 9. Juli in der Arbeitsagentur Büdingen (Am Junkerngarten 3) eine weitere Chance bei der Suche nach einer passenden Lehrstelle. Dann können Jugendliche die Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr für eine Kurzberatung und zur Ausbildungsplatzsuche nutzen.

Eine vorherige Terminvereinbarung oder Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Mitbringen von Bewerbungsunterlagen ist gewünscht.

Firmen, die noch eine Ausbildungsstelle zu besetzen haben, können diese ihrem Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service oder unter der Rufnummer 08004 5555 20 (Anruf kostenlos) melden.

Eine Auswahl offener Ausbildungsstellen nach Regionen sortiert: Agentur für Arbeit Gießen – Pressestelle Johannes Paul, Pressesprecher Postfach 90327 Nürnberg

2

Telefon: 0911 179-2218 oder -2214 E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de www.arbeitsagentur.de

Ausbildungsberufe im Raum Bad Vilbel

Offene Lehrstellen

Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

3

Augenoptiker/in

10

Automobilkaufmann/-frau

1

Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk (Fleischerei)

3

Friseur/in

7

Kaufmann/-frau - Einzelhandel

15

Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung

1

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

12

Verkäufer/in

8

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

3

Kategorie: Agentur für Arbeit

[30.06.2014] Ausbildungsaktion „Endspurt Ausbildung“ in Friedberg

Last-Minute-Ausbildungsbörse“ am 02.07. von 13.30-16.00 Uhr in der Arbeitsagentur Friedberg auch aktuell noch viele Ausbildungsplätze in der Wetterau unbesetzt, Ausbildungsplatzsuchende sollten sich jetzt melden, Arbeitgeber können offene Stellen melden

Berufsberatung und Arbeitgeber-Service helfen aktiv bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz

 

 

Augenoptikerin oder Fachkraft Lagerlogistik, Kauffrau im Einzelhandel oder Maler und Lackierer, Zahnmedizinische Fachangestellte oder Sport- und Fitnesskaufmann – die Liste der noch freien Ausbildungsstellen im Wetteraukreis ist lang. Derzeit sind in der Region noch 177 Ausbildungsplätze zu vergeben. Trotzdem ist jetzt für alle Jugendlichen Eile geboten, die für das aktuelle Ausbildungsjahr noch auf der Suche nach einer Lehrstelle sind.

 

Gute Gründe für die Arbeitsagentur in Friedberg, in Kooperation mit dem Jobcenter Wetterau, am Mittwoch (2. Juli) die Last-Minute-Börse „Endspurt Ausbildung“ zu veranstalten. Die Räumlichkeiten der Arbeitsagentur  Friedberg in der Leonhardtstraße 17 werden in der Zeit von 13:30 – 16:00 Uhr zum Börsenplatz umfunktioniert. Experten von Berufsberatung und Arbeitgeberservice stehen zur Verfügung, um einen möglichst umfassenden Überblick der noch offenen Ausbildungsmöglichkeiten zu geben und sind bei der Suche nach der passenden Stelle behilflich. „Die noch offenen Ausbildungsplätze bieten eine Vielzahl an Einstiegsmöglichkeiten in interessante Berufe“, sagte Karl-Heinz Crone, Leiter des Geschäftsstellenverbundes Wetterau. „Ausbildungsstellen stehen aktuell noch für Bewerberinnen und Bewerber aller Qualifikationsniveaus zur Verfügung – ob Hauptschulabschluss oder Abitur, jeder ist herzlich eingeladen, sich bei der Suche nach einem passenden Platz für den Einstieg ins Berufsleben unterstützen zu lassen“, so Crone weiter. Die Börse richtet sich insbesondere auch an Jugendliche, die bislang noch nicht bei der Berufsberatung gemeldet sind. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Mitbringen des letzten Schulzeugnisses ist gewünscht.

 

Auch Arbeitgebern, die noch freie Ausbildungsplätze bieten, diese jedoch bislang noch nicht bei der Agentur für Arbeit gemeldet haben, können unterstützt werden. Der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Friedberg bietet seine Dienstleistungen bei der Stellenbesetzung. Die Ansprechpartner des Arbeitgeberservice nehmen Stellenmeldungen gerne unter 0800 4 5555 20 (Anruf kostenfrei) entgegen.

Kategorie: Agentur für Arbeit

[26.06.2014] Landrat Arnold: Bonifatius-Route ist eine Erfolgsgeschichte

Zehn Jahre wandern auf Bonifatius‘ Spuren

„Es war eine von diesen Ideen, die zu Erfolgsgeschichten wurden“, freut sich Landrat Joachim Arnold über den Erfolg der Bonifatius-Route, die auf rund 75 Kilometer auch durch die schöne Wetterau verläuft. Vor über zehn Jahren gründete eine Gruppe engagierter Mitarbeiter aus Kommunen, Landkreisen, evangelischer und katholischer Kirche sowie dem Tourismus den Trägerverein der Bonifatius-Route. „Unsere Route sollte von Anfang an ein Projekt der Basis sein, getragen von den Menschen vor Ort“, erinnert sich einer der Gründungsväter, der Lißberger Pfarrer Kurt Racky. Die Idee: Einen modernen Wander- und Pilgerweg auf der Strecke zu schaffen, auf der einst der Missionar Bonifatius zu Grabe getragen worden war. Im Jahr 2004 wurde die rund 180 Kilometer lange Route eröffnet, 1250 Jahre nach jenem historischen Trauerzug. Heute gehört die Bonifatius-Route zu den beliebtesten modernen Pilgerstrecken in Deutschland.  Das Jubiläum der Route wird in diesem Sommer groß gefeiert,  gemeinsam mit dem ersten Ökumenischen Pilgersommer in Hessen. Abwechslungsreiche Naturlandschaften, historische Ortskerne, sehenswerte Kirchenbauten und dazu die bewegende Geschichte des Apostels der Deutschen – das ist die Mischung, die die Wander- und Pilgerroute von Mainz nach Fulda so begehrt macht. Wie viele Menschen in den zehn Jahren auf den 180 Kilometern unterwegs waren? Sie sind nie gezählt worden. Es werden einige Tausend gewesen sein. Über 150 000 Exemplare der kostenlosen Wanderkarte sind aufgelegt worden. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat sie in dessen Reihe „Rhein-Main-Vergnügen“ gemeinsam mit dem Verein Bonifatius-Route herausgegeben. Die Internetseiten mit Informationen zur Strecke sind jedes Jahr tausendfach angeklickt worden. Bonifatius, der aus dem Südwesten Englands stammte, hatte seit 721 in Hessen missioniert. Durch das Fällen der heidnischen Donareiche bei Fritzlar ist er legendär geworden. 754 wurde er bei der Missionierung der Friesen von Straßenräubern erschlagen. Seinen Leichnam brachte man per Schiff zunächst nach Mainz und von dort aus auf dem Landweg zu seiner letzten Ruhestädte in Fulda. Im Jahr 2004, anlässlich des 1250. Todestages des Apostels, wurde die Route  markiert. Ein rot-weißes Quadrat mit schwarzem Pilgerstab weist nun den Weg. Kaum war die Bonifatius-Route ausgewiesen, erlebte das Pilgern einen Aufschwung, gerade auch durch den Bestseller „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling. Das Bedürfnis ist bis heute ungebrochen groß, in dieser hektischen Welt beim Wandern und auf Pilgerschaft Abstand vom Alltag, Stille, Spiritualität und Naturerlebnisse zu finden. Die Route durch malerische Landschaften am Main, in der Wetterau, im Vogelsberg und Fuldaer Land bietet dafür beste Voraussetzungen. Den gesamten Sommer über werden zum Jubiläum entlang der Bonifatius-Route Veranstaltung geboten, vom Bonifatiusfest am Pfingstmontag in Fulda bis zum Abschluss des Ökumenischen Pilgersommers beim Elisabethfest am 28. September in Marburg. Dazwischen gibt es Themen-Wanderungen („Auf der Route Natur und Kultur entdecken“), Informationsveranstaltungen („Bonifatius und die Heiden im Vogelsberg“), Konzerte und Lesungen („Literatur und Musik in der Propstei“),  Kabarett („Das Geheimnis des ‚Heiligen Bimbam‘ wird gelüftet“) und den Festakt mit Konzert „15 Jahre Kultursommer Main-Kinzig-Fulda und 10 Jahre Bonifatius-Route“ am 12. September im Dom in Fulda.

 

Im Internet gibt es ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen unter www.bonifatius-route.de und www.pilgersommer-hessen.de

Kategorie: Gesellschafter der wfg

[05.06.2014] Joachim Arnold: Marke Wetterau ins Bewusstsein rufen

Landrat besucht Kelterei Müller in Ostheim

Zum Weltapfelweintag am gestrigen Dienstag (03. Juni 2014) besuchte Landrat Joachim Arnold die Kelterei Müller in Ostheim. Die Müllers haben dieses Jahr zusammen mit dem Apfelweindesigner Kjetil Dahlhaus etwas ganz Besonderes kreiert – mit der Apfelweinmarke „Born in the Wetterau“ gibt es die Wetterau jetzt auch zum Trinken.

 

Neben dem puren Apfelwein gibt es das Stöffchen auch als Mischgetränk mit Cola sowie süß- und sauer-gespritzt in der handlichen 0,33 Liter Flasche. 

Landrat Arnold war begeistert von dem Getränk, das pur wie auch gemischt gut schmeckt. Besonders Apfelwein Cola hat es dem Landrat angetan, der sonst weniger auf süße Getränke steht. „Dieses Getränk ist aber nicht so süß, es ist eher trocken, schmeckt wenig nach Cola und ist angenehm erfrischend.“ Kreiert hat „Born in the Wetterau“ Kjetil Dahlhaus, in Bad Nauheim geborener Kommunikationsdesigner. Seine Idee war es, mit dem „Local Stöffche“ ein Bekenntnis zu dieser wunderbaren Region abzulegen. „Wir wollen die Wetterau als Apfelweinlandschaft Nummer eins in den Fokus rücken“, beschreibt Dahlhaus sein Ziel, der die Wetterau ähnlich wie Luthers Zeitgenosse Erasmus Alberus als Landschaft begreift, die von Wetzlar bis Aschaffenburg und Mainz reicht. „Regionale Produkte sind auf dem Vormarsch“, weiß auch Landrat Joachim Arnold, „mit der Globalisierung steigt das Bedürfnis und die Sehnsucht nach regionaler Verwurzelung.“ „Verbunden ist das mit dem Wunsch nach dem Besonderen“, ergänzt Tanja Müller-Diehl von der Apfelwein-Kelterei Müller. „Der Apfelwein hat nach einigen Jahren sein etwas verstaubtes Image abgelegt. Unsere Kreation „Born in the Wetterau“ kommt vor allem bei jungen Leuten gut an, während ältere Leute eher den traditionellen Apfelwein bevorzugen.“ Zwischen 3.000 und 8.000 Tonnen Äpfel, je nach Ernte, werden in der Kelterei Müller gekeltert. Es kann gut sein, dass diese Menge bald deutlich steigt, denn mit den neuen Mixgetränken wird der traditionelle Apfelwein auch neuen Zielgruppen nähergebracht.

Kategorie: Gesellschafter der wfg

[05.06.2014] STADA-Vorstand zeigt sich auf Hauptversammlung zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2013 und hält an Ausblick für 2014 fest

Auf der ordentlichen Hauptversammlung der STADA Arzneimittel AG, die heute, am 4. Juni 2014, stattgefunden hat, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2013 und hielt an dem Ausblick für 2014 fest.

Bei seinen Ausführungen ging Retzlaff sowohl auf die Herausforderungen ein, mit denen der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr und im 1. Quartal 2014 konfrontiert war, als auch auf die in diesem Zeitraum erzielten Fortschritte. Dabei hob er die weitere Internationalisierung im Rahmen der aktiven Akquisitionspolitik wie auch den Ausbau des margenattraktiven Markenprodukt-Segments hervor. Darüber hinaus sprach der Vorstandsvorsitzende die Themen Personalpolitik und Personalmanagement an, die konzernweit eine sehr wichtige Rolle spielen. Gegen Ende der Rede fasste Retzlaff die Chancen und Risiken des Konzerns zusammen und bestätigte mit Blick auf die strategischen Erfolgsfaktoren den Ausblick für 2014. „Angesichts dieser Stärken in ihrer Gesamtheit und eines leistungsstarken Teams blicken wir auch weiterhin optimistisch in die Zukunft“, so das Resümee von Retzlaff laut Redemanuskript.

Bei den Abstimmungen folgte die Hauptversammlung allen Vorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat. So wurde eine gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent deutlich gestiegene Dividende in Höhe von 0,66 Euro je STADA-Stammaktie beschlossen – wobei der verbleibende Überschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird. Zudem wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit hoher Zustimmung entlastet. Des Weiteren stimmte die Hauptversammlung der Anpassung der bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge der STADA Arzneimittel AG mit einigen ihrer Tochtergesellschaften auf Grund einer Gesetzesänderung zu.


Mit dem Ablauf der heutigen STADA-Hauptversammlung ergeben sich – infolge einer im Mai dieses Jahres turnusmäßig erfolgten Neuwahl – Veränderungen bei den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat. Neue Arbeitnehmervertreter im STADA-Aufsichtsrat sind nun Dr. Ute Pantke, Halil Duru und Jens Steegers.
Der Wortlaut des heutigen Redemanuskripts des Vorstandsvorsitzenden sowie die genauen Abstimmungsergebnisse zu allen Punkten der Tagesordnung sind auf der STADA-Website unter www.stada.de/hv2014 veröffentlicht

Kategorie: Firmennachrichten

[03.06.2014] Anerkennung von ausländischen Schulabschlüssen

Fachvortrag im Friedberger Kreishaus

Die Zahl der Flüchtlinge steigt, gleichzeitig nimmt auch der Bedarf an Fachkräften zu. Deshalb ist die Frage der Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse von zunehmender Bedeutung. Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel hatte unlängst zu einer Vortragsveranstaltung zu diesem Thema eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Charlotte Grell (Jugendberufshilfe) und Werner Degler (Soziale Hilfen). Hauptreferent des Abends war Dr. Heinz Müglich von der „Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule“ der Arbeiterwohlfahrt Hessen Süd. Die Veranstaltung war gut besucht von Beschäftigten  unterschiedlicher Einrichtungen wie Migrationsberatung, Berufsschule, Jobcenter, Kreisverwaltung sowie von ehrenamtlich Tätigen. An besonderen Beispielen aus der Praxis erläuterte Dr. Müglich die unterschiedlichen Formen der Bildungsabschlüsse und die damit verbundenen Chancen auf Anerkennung und Förderung im deutschen Bildungssystem. Die Erfahrung zeige, dass viele der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Wege der Zuwanderung in Deutschland aufgenommen werden, eine qualifizierte Schulausbildung aus ihrem Herkunftsland mitbringen. Um mit dieser Vorbildung im hiesigen System den richtigen Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden, ist oftmals eine individuelle Einzelberatung und weitergehende Unterstützung notwendig.  

Alexander aus Russland kann jetzt doch studieren  

Als Beispiel wurde Alexander B., der vor vier Jahren als Spätaussiedler in die Bundesrepublik einreiste, angeführt. Alexander hatte in Russland die 11. Klasse (Attestat) erfolgreich abgeschlossen und formell damit den Zugang zu einem Studium an einer Hochschule erworben. Die Bewertung seines russischen Schulabschlusses in Deutschland führte allerdings nur zur Anerkennung der Mittleren Reife. Ein Studium konnte er so nicht aufnehmen. 

Nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Integrationskurs des Bundesamtes, wurde er in einem durch den Garantiefonds geförderten Sprachkurs zum Erwerb des C 1- Zertifikates aufgenommen. Mit dem Zertifikat und seiner Vorbildung konnte Alexander B. nun in den Sonderlehrgang zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung in der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth aufgenommen werden. Für die Dauer von zwei Jahren wurde sein Lebensunterhalt durch BAföG – Leistungen und ein Stipendium der Otto-Benecke-Stiftung sicher gestellt. Im letzten Jahr hat Alexander B. die Abiturprüfung abgelegt und studiert jetzt an der TU Darmstadt Ingenieurwissenschaften. Mit Blick auf die derzeit verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien, verwies Dr. Müglich auf die Möglichkeit einer zeitnahen Einzelfallberatung. Bei Vorlage oder Nachweis einer syrischen Hochschulzugangsberechtigung ist zum Beispiel die Aufnahme ins Hessische Studienkolleg und auch die Förderung über die Otto-Benecke-Stiftung möglich. Aus dem Bereich des „Akademikerprogrammes“ schilderte er den Anerkennungsweg eines Arztes aus dem Iran. Nach der Aufnahme in der Bundesrepublik und der Anerkennung als Flüchtling besuchte Behrad F. den Integrationskurs des Bundesamtes. Da er im Iran ein Medizinstudium abgeschlossen hatte und auch bereits ein Jahr Berufspraxis nachweisen konnte, wurde er nach einer ausführlichen Beratung in den geförderten C1 – Sprachkurs aufgenommen. Um eine Berufserlaubnis für eine Praktikumsstelle als Arzt zu erhalten, musste er seine Unterlagen dem zuständigen Hessischen Landesprüfungsamt für Heilberufe vorlegen. Mittlerweile hat er die Erlaubnis für ein einjähriges Praktikum und arbeitet seit drei Monaten in seinem Tätigkeitsbereich. In den 12 Monaten seines Praktikums wird er durch den Garantiefonds gefördert, der in dieser Zeit für Lebensunterhalt, Mietanteile und Fahrtkosten aufkommt. Nach dem erfolgreich abgeleisteten Praktikum kann Behrad F. über eine Gleichwertigkeitsprüfung beim Hessischen Landesprüfungsamt seine Ausbildung anerkennen lassen und die vollständige Berufserlaubnis erhalten. Einen Arbeitsplatz sollte er sicher finden. 

In der abschließenden Diskussion zeigte sich, dass es durchaus Unterstützung und Fördermöglichkeiten für Zuwanderer mit ausländischen Qualifikationen gibt, es aber einer fachlichen Beratung und Begleitung bedarf, um diese auch nutzen zu können. Dies soll in Zukunft im Wetteraukreis verstärkt geschehen.  

Auskünfte zur Veranstaltung und zum Inhalt gibt es bei:

Dr. Müglich, Bildungsberatung Garantiefonds-Hochschule, Tel.:+49(0)69/ 209739916, E-Mail:h-mueglich@awo-hessensued.de.

[26.05.2014] Erneuerbare Energien boten im Jahr 2013 über 370.000 Menschen Arbeit

Pressemitteilung

Erneuerbare Energien boten im Jahr 2013 über 370.000 Menschen Arbeit


Datum: 26.5.2014

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom-, Wärme- und Biokraftstofferzeugung bot im Jahr 2013 insgesamt rund 371.400 Beschäftigten Arbeit. Davon können 261.500 Arbeitsplätze auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückgeführt werden.

Staatssekretär Rainer Baake: "Die erneuerbaren Energien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bieten vielen Menschen Arbeit. Der Beschäftigungsrückgang in der Photovoltaikbranche zeigt, dass der unkontrollierte Ausbau erneuerbarer Energien in den letzten Jahren nicht nachhaltig war. Deswegen sind im EEG-Gesetzentwurf Ausbaukorridore für erneuerbare Energien enthalten, die Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte schaffen."

Gegenüber dem Vorjahr ist insgesamt ein leichter Rückgang des Beschäftigungsniveaus zu verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen auf die Photovoltaikbranche zurückzuführen, wo die Zahl der Beschäftigten von 100.300 im Jahr 2012 auf rund 56.000 im Jahr 2013 zurückgegangen ist. Demgegenüber konnte in der Windbranche ein Zuwachs der Beschäftigung verzeichnet werden, so dass die Windenergie nunmehr den größten Beitrag zur Gesamtbeschäftigung aus erneuerbaren Energien leistet.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen sind das Ergebnis eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsvorhabens der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS; Projektleitung), des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie der Prognos AG.

 

Kategorie: News der Ministerien

[31.03.2014] König + Neurath Produkte gewinnen Red Dot Design Award 2014

Das Arbeitsplatz-System TABLE.T und Raumlösung THINK.TANK überzeugten die Designjury

Mit dem Arbeitsplatz-System TABLE.T und der transparenten Raumlösung THINK.TANK erhalten gleich  zwei Produkten des Büromöbelherstellers König + Neurath die begehrte Auszeichnung den Red Dot Design Award. Gegen eine internationale Konkurrenz aus 53 Nationen und aus 4.8145 Entwürfen setzen sich diese Produkte durch und begeisterten die  hochrangig besetzte Expertenjury.  Das Gremium prämierte den Steh-Sitz-Arbeitsplatz TABLE.T und die Raum-in-Raumlösung THINK.TANK  mit dem Red Dot Qualitätssigel für kreative Kompetenz und Designexzellenz. Entscheidend für die Auszeichnung des Steh-Sitz-Arbeitsplatz TABLE.T war die klare Formensprache und Funktionalität. Die Grundidee für das tragende Element ist die symmetrische Flügelform der Traverse. Sie wirkt sehr filigran und verleiht dem Tisch trotzdem eine hohe Tragkraft und Stabilität. Eine geteilte Schiebeplatte ermöglicht den schnellen Zugang zu Strom- und Datenkabeln, die in einem Stoffsack verstaut werden. TABLE.T bietet maximale Beinfreiheit und damit ausreichend Platz für das Unterstellen von Containern. TABLE.T überzeugt durch edle Materialien und Oberflächen sowie durch die leicht zu bedienende Technik, ob per einfacher Höheneinstellung oder per Motor. Die beste, bewegungsfördernde Lösung für ein repräsentatives Ambiente. Nach der Auszeichnung „Selection“ beim Interior Innovation Award 2014 freut sich König + Neurath jetzt mit dem Red Dot Award über eine weitere renommierte Designauszeichnung. Die transparente Raum-in-Raumlösung THINK.TANK überzeugte die Jury durch seine zeitlose Ästhetik und Funktionalität. Der THINK.TANK schafft abgeschlossene Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten oder für vertrauliche Gespräche im Open Space, ohne in die Bausubstanz einzugreifen. Er lässt sich in jede Bürolandschaft integrieren, wo er gerade benötigt wird. Mit eigener Belüftung, Beleuchtung und Elektrifizierung schafft der THINK.TANK ein ideales Arbeits- und Raumklima.Die feierliche Preisverleihung findet am 7.Juli 2014 im Essener Aalto-Theater mit rund 1.200 internationalen Gästen statt. Anschließend werden TABLE.T und der THINK.TANK zusammen mit den anderen prämierten Produkte im Red Dot Design Museum ausgestellt. Das Museum im ehemaligen Kesselhaus des Weltkulturerbe Zeche Zollverein beherbergt mit 1.963 Exponaten aus 41 Ländern die weltweit größte Präsentation zeitgenössischen Designs. Der Kontrast von Alt und Neu, von aktueller Produktkultur und historischer Industriearchitektur lässt ausgezeichnet gestaltete Gegenstände in einem ganz besonderen Licht erscheinen.  Mehr Informationen zum „Red Dot Design Award“ unter: www.red-dot.org/presse

 

Kategorie: Firmennachrichten

[31.03.2014] Startschuss zur neuen LEADER-Förderperiode 2014 - 2020 im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in Ranstadt

Am Montag, den 07. April 2014 von 19.00 Uhr bis 21.30 erfolgt der Startschuss zur neuen LEADER-Förderperiode 2014 – 2020 im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Bürgerhaus in Ranstadt zur Erstellung bzw. Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes der Region. In der abgelaufenen Förderperiode 2007-2013 waren elf Wetterauer Kommunen erstmals ein von der Europäischen Union und dem Land Hessen anerkanntes regionales LEADER - Fördergebiet. Die Gebietskulisse umfasste den östlichen Teil des Landkreises unter der Bezeichnung „LEADER-Region Oberhessen“. Die unter der bisherigen Trägerschaft des Vereins Oberhessen erzielten sehr guten Ergebnisse, die Umsetzung von über 50 geförderten Projekten sowie das Interesse von weiteren Kommunen sind Anlass für die erneute Bewerbung beim Land Hessen. Unter der neuen Trägerschaft der Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH wollen sich nun  insgesamt siebzehn ländliche Wetterauer Kommunen zur Anerkennung für die Förderperiode 2014-2020 mit einem gemeinsamen Zukunftskonzept bewerben. Hierfür ist die Erstellung einer integrierten regionalen Entwicklungskonzeption (IREK) in einem breit angelegten Beteiligungsprozess im Zeitraum von April bis Juli 2014 erforderlich. Mit der Erarbeitung des Konzeptes wird eine Grundlage für die gezielte und nachhaltige Weiterentwicklung des Ländlichen Raumes als Lebens-, Wirtschafts-, Erholungs- und Naturraum geschaffen.Das Konzept soll so dazu beitragen die regionale Identität zu fördern, interkommunales Handeln zu initiieren sowie die Wertschöpfung in der Region zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern bzw. auch neue zu schaffen. Gemeinsam mit der Bürgerschaft, Vertretern aus den kommunalen Parlamenten, Wirtschafts- und Sozialpartnern und regionalen Interessensgruppen soll eine Entwicklungsstrategie für die kommende Förderperiode mit konkreten Projekten und Maßnahmen erarbeitet werden. „Wir möchten ein Konzept unter öffentlicher Beteiligung erstellen, das die Leitthemen und Entwicklungsziele der Region umfassend formuliert und von den Menschen der gesamten Region unterstützt und mitgetragen wird“, erläutern Bernd-Uwe Domes und Klaus Karger von der Wirtschaftsförderung.Auf der Veranstaltung am 7. April wird der geplante Erarbeitungsprozess und die Möglichkeit Ideen und Projekte einzubringen vorgestellt. Darüber hinaus werden an diesem Abend bereits erste Vorschläge und Anregungen zu zukünftigen Themenfeldern und Zielen für die Region gesammelt. Zur fachlichen Beratung und Moderation des IREK wurde das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) aus Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Institut für Regionalmanagement (IfR) aus Gießen beauftragt. Es wird um Anmeldung zur Veranstaltung gebeten bis zum 04.04.2014 unter info@wfg-wetterau.de

Kategorie: eigene Meldungen der wfg Wetterau

[31.03.2014] Messe „Personaldienstleistung“ 2014 im Jobcenter Wetterau- 400 Arbeitssuchende nutzten Angebot

Unter dem Motto „Gemeinsam Möglichkeiten schaffen“ stand die diesjährige Personaldienstleistungsmesse des Jobcenters Wetterau

 

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit fand die Messe in den Räumen des Jobcenters Wetterau in Friedberg statt. Geschäftsführer Bernhard Wiedemann begrüßte die Aussteller und verwies auf die Brückenfunktion der Personaldienstleister. Etwa 400 Arbeitssuchende der Region nutzten das Angebot, regionale Personaldienstleister kennen zu lernen und sich über das Spektrum der Möglichkeiten und insbesondere der offenen Stellen zu informieren.  Auch das Rahmenprogramm wurde rege und interessiert genutzt. Offene Stellen sowie Informationsmaterial zu dem Thema Personaldienstleistung wurden studiert. Bewerbungsunterlagen wurden im hauseigenen Bewerbungscenter erstellt. Der Vortrag „Offene Worte – Zeitarbeit“ stieß auf großes Interesse. Zusätzliche Termine wurden aufgrund der Nachfrage kurzfristig geschaffen. „Endlich wurde mir das Thema verständlich erklärt“, so eine interessierte Zuhörerin.   „Ein Tag voller Leben, positiver Eindrücke und zufriedenen Arbeitgebern“, so Marita Ache, Teamleiterin des Arbeitgeberservices des Jobcenters Wetterau. Ziel einer Personaldienstleistungsmesse ist es Menschen zusammenzuführen, neue Chancen und Perspektiven zu eröffnen, Vorurteile abzubauen und selbstverständlich die Vermittlung von Arbeitssuchenden. Geschäftsführer des Jobcenters Wetterau, Bernhard Wiedemann: „Wir sind sehr zufrieden. Es fanden sehr viele Gespräche und Kontakte statt. Bewerbungsunterlagen wurden überreicht. Wir hoffen, so den Stein auf dem Weg zu einer Festeinstellung ins Rollen gebracht zu haben. Und selbstverständlich gemeinsam Möglichkeiten geschafft zu haben.“

 

Kategorie: Gesellschafter der wfg

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