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[28.11.2014] Berufe begreifbar machen

Berufsparcours am 2.Dezember in der Schule am Dohlberg in Büdingen

Gemeinsam mit dem Institut für nachhaltiges Wirtschaften gGmbh veranstaltet der Wetteraukreis am kommenden Dienstag einen Berufsparcours in der Schule am Dohlberg in Büdingen. Teilnehmen werden Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule im Altkreis Büdingen. „Viele Schülerinnen und Schüler können sich nur noch wenig unter Berufsbezeichnungen vorstellen, Berufsmessen und Informationsveranstaltungen mit Frontalbeschallung verlaufen für Jugendliche wie auch für Unternehmen oftmals enttäuschend. Wir werden deshalb am kommenden Dienstag, dem 2. Dezember in der Schule am Dohlberg ein innovatives, praxisnahes Format durch: einen Berufsparcours“, berichtet Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel. Das Konzept hat sich in anderen Regionen bereits bewährt, viele Tausend Schülerinnen und Schüler haben dadurch praxisnahe Einblicke in verschiedenste Berufe bekommen. Und zwar nicht durch Flyer und Broschüren, sondern durch Anfassen und Machen: An einem Vormittag absolvieren die Jugendlichen mehrere zehnminütige "Mini-Praktika" – Drähte biegen und Buchstaben löten, Rücklichter reparieren, Schachbretter aus Holz montieren und vieles mehr. Die Wahl möglicher Praktikums- und Ausbildungsstellen wird dadurch auf eine solidere Grundlage gestellt. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren: Auch die Unternehmen knüpfen Kontakte zu motivierten und begabten Schüler/innen – ein Wettbewerbsvorteil in Zeiten des drohenden Fachkräftemangels. Aufgabe von Unternehmen in einem Berufsparcours ist es, eine Station aufzubauen und zu betreuen, an der gleichzeitig acht Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eine berufsspezifische Aufgabe lösen können. Der Berufsparcours findet am 2.12. in der Schule am Dohlberg in Büdingen statt, es nehmen Haupt- und Realschüler/innen der 8.-9. Klassen aus dem Osten des Wetteraukreises teil. Veranstalter ist der Wetteraukreis, Lizenzgeber das Technikzentrum Minden-Lübbecke.

 

 

 

 

 

 

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[24.11.2014] Regionalwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – Landrat wirbt schon jetzt für Beteiligung

Unser Dorf hat Zukunft“, alle drei Jahre findet dieser Bundeswettbewerb statt, an dem Dörfer mit weniger als 3.000 Einwohnern teilnehmen können. „Ziel dabei ist es, die Veränderungen in ihrem Gemeinwesen initiativ mit zu gestalten. Das Hauptaugenmerk liegt in der Sicherung der bestehenden Infrastruktur und der Entwicklung der Ortskerne unter Berücksichtigung des demografischen Wandels“, erläutert Landrat Joachim Arnold. Vor drei Jahren noch konnten die Niddaer Stadtteile Ulfa und Wallernhausen feiern, sie hatten den Regionalentscheid im Wettbewerb gewonnen und konnten sich für den Landeswettbewerb qualifizieren. Ulfa wurde für herausragende Gemeinschaftsleistungen mit einer Sonderauszeichnung geehrt. In diesem Jahr haben am Wettbewerb sich keine Wetterauer Orts- oder Stadtteile beteiligt. Allerdings hat der Wetteraukreis mit Beate Heid, von der Fachstelle Strukturförderung der Kreisverwaltung, die Kommissionsleiterin gestellt und sie hat an der Überreichung gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Limburg-Weilburg, Helmut Jung, die Urkunden und Geldpreise zwischen 1.000 und 3.000 Euro übergeben. Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbes sind die Stadtteile Limburg-Dietkirchen und Weilburg-Drommershausen. „Ich hoffe, dass künftig wieder Wetterauer Kommunen an dem Wettbewerb teilnehmen, denn es gibt hier viel Potenzial und auch genügend Aktive, die sich um die Dorferneuerung verdient machen.“, ermuntert Landrat Arnold zur Teilnahme.

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[21.11.2014] „Ohne Cloud geht es zukünftig nicht“

Symposium der Breitbandberatung des Regionalmanagements Mittelhessen mit der IHK Limburg zur Nutzung von Web-Diensten im Mittelstand – BSI: „Ignorieren nicht mehr möglich“

Für den Mittelstand ist die Arbeit mit der Computer-Cloud künftig unabdingbar. Die „Datenwolke“ sei ein „Game Changer“, sagte kürzlich Dr. Clemens Doubrava vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) während der Veranstaltung „Cloud-Nutzung im Mittelstand – Zukunftsvision oder Marktrealität“ in der WERKStadt LOUNGE in am 6. November in Limburg. Software-Konzerne wie Microsoft und Adobe setzten mittlerweile ganz auf Abo-Modelle in der Cloud. „Man wird gedrängt dazu, ignorieren ist nicht mehr möglich.“ Zu dem Symposium, bei dem es um Chancen und Risiken der Cloud-Technik ging, hatte die Breitbandberatung der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) eingeladen - unterstützt durch die IHK Limburg.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg, Ulrich Heep, rief vor 40 Gästen zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Cloud-Computing in Unternehmen auf. Für die mittelständische Wirtschaft sei der Einsatz von Web-Diensten zwar „eine große Chance“, es sei aber „essentiell wichtig“, die Sicherheit im Auge zu behalten, sagte Heep. „Cloud ist das Schlagwort“, sagte der IHK-Präsident und nannte als Beispiele für den Mittelstand die Einsatzplanung vorhandener Ressourcen (Enterprise-Resource-Planning, ERP) oder die Kundenpflege per Customer Relationship Management (CRM). „Ohne Cloud geht es zukünftig nicht“, fügte Heep hinzu. Auch Dienste wie die Websuche oder Webmail, die jeder heute schon privat nutze, zählten zu diesem Bereich.

Aber: „Es gibt keine sichere Cloud“, betonte Doubrava. Die Teilung der Infrastruktur mit Unbekannten sowie der Verlust der Kontrolle über die eigenen Daten stellten Risiken dar. Der eigene Server in einem Rechenzentrum - die „private Cloud“ - sei zwar teurer als die „public Cloud“. Nur hier wachse aber die Zufriedenheit der Unternehmenskunden. Der BSI-Experte empfahl, den Einstieg in die Cloud als „strategische Entscheidung“ zu sehen und im Zweifelsfall „gute Beratung“ in Anspruch zu nehmen; ein Leitfaden des Bundesamtes sei dafür ein guter Einstieg.

Auch Klaus-Peter Altmann und Klaus Friederitzi von der Limburger Telekommunikationsfirma teliko sehen die private Cloud im Vorteil. Als konkretes Beispiel nannten sie den Fall einer Spedition mit mehreren Standorten: Dort werden die Daten zunächst auf dem eigenen Server gespeichert, um dann zusätzlich in einem zweiten Rechenzentrum in einer „public Cloud“ gesichert zu werden. Wichtig seien bei einer solchen Lösung „Automatisierung, Standardisierung und Flexibilisierung“.

„No Cloud“ gebe es spätestens 2016 nicht mehr, ist sich Dr. Beate Rickert von der Frankfurter KPR Capital GmbH, die nicht nur auf der Veranstaltung referierte sondern diese auch moderierte, sicher. Spätestens dann nämlich werde auch die gesamte Telefonie Internet- und damit Cloud-gestützt sein. Im Moment nutzten bereits 70 Prozent der Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern Cloud-Lösungen – von den Anfängen der IP-Telefonie bis hin zu ERP und CRM. Vorteile sieht Rickert vor allem in der Standardisierung und der damit einhergehenden Kostenersparnis sowie der Möglichkeit, weltweit auf die eigenen Daten zugreifen zu können. Allerdings sei es für Unternehmen wichtig, vor allem die Verbesserung der Abläufe im Auge zu behalten – und nicht nur die niedrigeren Aufwendungen.

Betriebe, die mit der Cloud arbeiten wollen, brauchen dazu eine gute Breitbandanbindung. Im Kreis Limburg-Weilburg soll dies bis 2016 das Netz der Deutschen Telekom bewerkstelligen, wie Martin Rudersdorf, Kreiskoordinator und Beauftragter der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH sagte. Rudersdorf verwies auch auf das Netzwerk mit den Breitbandberatern des Regionalmanagements: Dies habe dazu geführt, dass deutlich mehr Glasfaser-Kabel verlegt worden seien. „Der Weg zum flächendeckenden Breitband-Netz in Mittelhessen bis 2016 ist geebnet“, sagte auch RMG-Geschäftsführer Jens Ihle.

Für die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH seien Infrastruktur-Projekte wie dieses „eines der Kernfelder“, machte Ihle deutlich. Nicht zuletzt setze das Regionalmanagement auch auf der eigenen Website verstärkt auf webbasierte Dienste, wie zum Beispiel die Job-Matching-Plattform Mittelhessen Connect. Beim schnellen Internet praktiziere die RMG den Schulterschluss mit der Initiative „Mehr Breitband in Hessen“ der Landesregierung, die auf eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet bis Ende 2018 abzielt. Für jeden der fünf mittelhessischen Landkreise arbeite ein beim Regionalmanagement angesiedelter Breitbandberater daran, dieses Ziel noch schneller zu erreichen, berichtete Ihle. Denn: Ohne funktionierendem Breitband nützten den mittelhessischen Unternehmen eben auch die besten, günstigsten und sichersten Cloud-Anwendungen nichts.

 

 

Das Regionalmanagement Mittelhessen stärkt und vermarktet den Wirtschafts- und Hochschulstandort in der Mitte von Hessen. Der Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist in den Themenfeldern Infrastruktur, Bildung und Fachkräfte sowie Forschung und Innovation tätig. In der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) haben sich 2013 alle Handwerkskammern, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Landkreise und Oberzentren mit dem Verein Mittelhessen zusammen getan, um das seit 2003 bestehende Regionalmanagement weiter zu entwickeln, und Strategien für die Region zu planen und gemeinsam umzusetzen. Mehr zur Region, den Zielen, Strukturen und den Mitgliedern der Regionalmanagement GmbH findet man auf der Webseite http://www.mittelhessen.eu.

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[21.11.2014] Berufe be-greifbar machen: Berufsparcours am 2.12. in Büdingen – noch Plätze für Unternehmen frei

Viele Schülerinnen und Schüler können sich nur noch wenig unter Berufsbezeichnungen vorstellen, Berufsmessen und Informationsveranstaltungen mit Frontalbeschallung verlaufen für Jugendliche wie auch für Unternehmen oftmals enttäuschend. Der Wetteraukreis führt deshalb am 2.12. in der Schule am Dohlberg ein innovatives, praxisnahes Format durch: eine Berufsparcours. Das Konzept hat sich in anderen Regionen bereits bewährt, viele Tausend Schülerinnen und Schüler haben dadurch praxisnahe Einblicke in verschiedenste Berufe bekommen. Und zwar nicht durch Flyer und Broschüren, sondern durch Anfassen und Machen: An einem Vormittag absolvieren die Jugendlichen mehrere zehnminütige "Mini-Praktika" – Drähte biegen und Buchstaben löten, Rücklichter reparieren, Schachbretter aus Holz montieren und vieles mehr. Die Wahl möglicher Praktikums- und Ausbildungsstellen wird dadurch auf eine solidere Grundlage gestellt. Aber nicht nur die Jugendlichen profitieren: Auch die Unternehmen knüpfen Kontakte zu motivierten und begabten Schüler/innen – ein Wettbewerbsvorteil in Zeiten des drohenden Fachkräftemangels. Aufgabe von Unternehmen in einem Berufsparcours ist es, eine Station aufzubauen und zu betreuen, an der gleichzeitig acht Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eine berufsspezifische Aufgabe lösen können. Hierbei können übrigens ganz hervorragend auch Azubis eingesetzt werden, die ja altersmäßig noch recht nah an der Zielgruppe sind. Der Berufsparcours findet am 2.12. in der Schule am Dohlberg in Büdingen statt, es nehmen Haupt- und Realschüler/innen der 8.-9. Klassen aus dem Osten des Wetteraukreises teil. Veranstalter ist der Wetteraukreis, Lizenzgeber das Technikzentrum Minden-Lübbecke. Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos. Auskünfte zum Berufsparcours erteilen Ihnen gerne Alexandra Hahn, alexandra.hahn@f10-institut.org, 06031/791137 und Tobias Engelmann, tobias.engelmann@f10-institut.org, 06031/791137.

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[20.11.2014] Wetterau klar vorn

Hohe Strompreise sind größtes Konjunkturrisiko

Die Konjunkturumfrage der IHK Gießen-Friedberg wurde auch diesmal nach den Ergebnissen in den drei Kreisen Gießen, Vogelsberg und Wetterau ausgewertet. Bei dieser Umfrage wurde darüber hinaus nach den Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung gefragt. Den besten Klimaindex dieser Umfrage erzielt der Wetteraukreis. Die Betriebe zwischen Bad Vilbel und Butzbach, zwischen Ober Mörlen und Nidda landen bei einem Wert von 115,2. Gegenüber der Vorjahresumfrage bedeutet dies eine Steigerung um genau 6,1 Punkte. Auch gegenüber der Frühjahrsumfrage hat man sich nochmals leicht verbessert. Als einziger Kreis weisen die Wetterauer damit eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr und dem Frühjahr auf. Und die Wetterauer Betriebe kommen damit sogar ganz in die Nähe des hessischen Gesamtergebnisses. Hessen kommt auf einen Klimaindex von 115,9 und stagniert damit im Vergleich zum Vorjahr. Üblicherweise liegt das hessische Ergebnis um rund zehn Punkte über dem Ergebnis des IHK-Bezirkes. Diese Regel bewahrheitet sich auch dieses Mal, der Klimaindex liegt bei 106,2. Deutlich hinter dem Wetterauer Klimaindex und auch klar unter dem Kreisergebnis folgt der Landkreis Giessen mit einem Wert von 102,9. Damit überspringt man nur knapp die Zufriedenheitshürde. Im Vorjahr erzielten die Giessener Unternehmen noch einen Klimaindex von 113,3. Im Frühjahr lag man noch bei 119,0. Das ist also ein regelrechter Absturz um zehn bzw. 16 Punkte. Der Vogelsbergkreis belegt traditionsgemäß den dritten Platz. Die Betriebe um Alsfeld und Lauterbach landen mit einem Wert von 96,8 recht deutlich unter der Zufriedenheitsschwelle. Im Vorjahr landete man mit 101,2 noch knapp über der Messlatte,  und im Frühjahr herrschte mit 114,6 durchaus Zuversicht. Mit einem Rückgang des Klimaindex um genau 17,8 Punkte erlebt man nun innerhalb eines halben Jahres einen herben Rückschlag.

Hohe Arbeitslosenquote in Gießen

Die Arbeitslosenquote in Hessen lag im September 2014 bei 5,7 Prozent und damit exakt auf der Höhe des Vorjahres. Im August dagegen lag die hessische Quote bei 5,9 Prozent. Genau nach diesem Muster verhalten sich die Quoten der drei Kreise unseres IHK-Bezirkes: Keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr und ein leichter Rückgang gegenüber dem Vormonat August. Im Landkreis Giessen erreicht die Arbeitslosenquote mit 6,9 Prozent, gegenüber 7,1 Prozent im Vormonat, den höchsten Wert im IHK-Bezirk. Der Vogelsbergkreis hat mit 4,2 Prozent, gegenüber 4,3 Prozent im Vormonat, die niedrigste Quote in der Region. Der Wetteraukreis liegt mit 5,0 Prozent, gegenüber 5,3 im Vormonat, ebenso unter dem hessischen Durchschnitt wie der Vogelsbergkreis. Die Giessener Quote dagegen liegt deutlich über dem Durchschnitt des Bundeslandes Hessen. Nur in den Großstädten Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden werden höhere Arbeitslosenquoten vermeldet als im Landkreis Gießen. Die niedrigsten hessischen Arbeitslosenquoten werden aus dem Hochtaunuskreis, dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Landkreis Fulda mit dem Spitzenwert von 3,4 Prozent. Dann kommt schon der Vogelsbergkreis.

Exporte: Wetteraukreis holt stark auf

Ein sehr heterogenes Bild des IHK-Bezirkes zeigt ein Blick auf die Exportquoten. Insgesamt lag die Exportquote im IHK-Bezirk im Jahre 2013 bei 36,7 Prozent. Im Jahre 2010 wurden exakt 30,7 Prozent des Umsatzes mit Auslandsgeschäften erzielt. Im Jahre 2012 lag diese Quote bei 38,0 Prozent. Wir haben also einen leichten Rückgang der Exporte von 2012 auf 2013. Die höchste Exportquote wird von den Betrieben im Landkreis Gießen erzielt. Dort lag der Wert bei 45,2 Prozent, gegenüber 45,9 Prozent im Jahre 2012 und gegenüber 40,2 Prozent im Jahre 2010. Niedriger liegt mit 34,7 Prozent die Exportquote 2013 im Wetteraukreis. 2012 lag die Quote bei 36,9 Prozent, gegenüber 27,8 Prozent im Jahre 2010. In der Wetterau gab es also eine erhebliche Steigerung der Exporte in den vergangenen vier Jahren. Der Vogelsberg schließlich liegt deutlich dahinter: 2013 kommen die Betriebe zwischen Alsfeld und Lauterbach auf eine Ausfuhrquote von 22,8 Prozent, gegenüber 24,1 Prozent 2012 und 22,0 Prozent im Jahre 2010. Sämtliche Exportwerte aus dem IHK-Bezirk liegen im Übrigen weit unter der Exportquote des Bundeslandes Hessen: Die lag 2013 bei 52,9 Prozent, 2012 bei 52,0 Prozent und 48,5 Prozent im Jahre 2010.

Industrie: Tolle Ergebnisse in Wetterau und Vogelsberg

Die Klimawerte aus dem Sektor Industrie weichen ganz erheblich vom Gesamtresultat her ab. So ist das Klima im Landkreis Gießen sehr deutlich, fast dramatisch, gesunken. Im Wetteraukreis ist der Anstieg gegenüber dem Vorjahr annähernd so groß, wie der Rückgang gegenüber der Frühjahrsumfrage. Fast genau der gleiche Trend ist aus der Vogelsberger Industrie zu vermelden: Die Industriebetriebe stehen besser da als vor einem Jahr, aber schlechter als im Frühjahr. Die Industriebetriebe im Wetteraukreis kommen auf einen Klimawert von 112,8 gegenüber 105,9 im Vorjahr. Im Frühjahr lag der Index bei 117,6. Die Industrie aus dem Vogelsbergkreis liegt bei einem Klimaindex von 111,8 gegenüber 103,7 im Vorjahr und 121,9 im Frühjahr. Die Gießener Industriebetriebe schließlich rangieren bei einem Klimawert von 84,5 gegenüber 111,6 im Vorjahr und 115,4 im Frühjahr. Wir haben also einen Absturz um mehr als 30 Punkte gegenüber der vergangenen Umfrage! Der Durchschnitt bei den Industriebetrieben im IHK-Bezirk liegt bei 103,8 gegenüber 106,7 im Vorjahr und 117,7 bei der Frühjahrsumfrage. Sowohl der Vogelsberkreis als auch der Wetteraukreis liegen damit über dem IHK-Durchschnitt. Die  hessischen Industriebetriebe kommen auf einen Klimaindex von 115,3 gegenüber 116,5 im Vorjahr. Alle drei Kreise liegen somit unter dem hessischen Ergebnis. Allerdings haben sich beide Kreise im Vergleich zum Vorjahr weitaus dynamischer entwickelt, als die hessische Industrie. Bei der Wetterauer Industrie ist man insbesondere im Maschinenbau und der Elektrotechnik zufrieden. Im Landkreis Gießen erreichen weder die Elektrotechnik noch der Maschinenbau die Zufriedenheitsgrenze von 100. Zufrieden ist man hier im Bereich Metall. Im Vogelsbergkreis kann man besonders in der Holzbearbeitung, der Metallbranche und dem Maschinenbau zufrieden sein. Die Elektrotechnik erreicht haargenau die Zufriedenheitsgrenze.

Einzelhandel: Auch hier die Wetterau

Im Einzelhandel kommen die Betriebe des Landkreises Gießen auf einen Klimaindex von 89,5 gegenüber 102,5 im Vorjahr. Die Händler aus dem Wetteraukreis rangieren bei 108,0, gegenüber 95,7 im Vorjahr. Der Vogelsbergkreis schließlich liegt bei ganz niedrigen 69,3 gegenüber 90,5 im Vorjahr. Damit liegen sowohl der Landkreis Gießen und mit einem dicken Ausrufezeichen der Wetteraukreis über dem IHK-Durchschnitt. Der Wetteraukreis liegt gar auf gleicher Höhe wie der gesamte hessische Einzelhandel. Die Vogelsberger Händler liegen ganz deutlich unter dem IHK-Durchschnitt und verpassen überdies die Zufriedenheitsschwelle, die sie auch im vergangenen Jahr nicht überwunden hatten. Offenbar bevorzugen die Vogelsberger Konsumenten die „Metropolen“ Gießen und Fulda bzw. geben sich dem Online-Handel hin. Nunmehr liegen die Hoffnungen der Händler wieder auf dem Weihnachtsgeschäft.

Risiko Strompreis schlägt alles

In einer Zusatzbefragung wurden die Unternehmen nach ihren Einschätzungen zu den möglichen Risiken der konjunkturellen Entwicklung befragt. Waren in den vergangenen Umfragen stets die hohen Energie- und Rohstoffpreise als das größte Risiko identifiziert, liegt diesmal die von den Unternehmen als nicht ganz sattelfest ausgemachte Inlandsnachfrage an der Spitze der Hindernisse. Für 43,2 Prozent der Betriebe sind nach wie vor die Energiepreise das größte Risiko. Das sind nicht mehr ganz so viele wie im Frühjahr, damals nannten genau 54,7 Prozent der Unternehmen dieses Risiko zuerst. Der neueste Versuch von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, die hohen Strompreise in den Griff zu bekommen führt zwar lediglich dazu, dass die Steigerungen nicht mehr ganz so dramatisch verlaufen und vermutlich einige Ausnahmeregelungen bei der Industrie gekappt werden. Auch 2014 werden damit den Unternehmen und den Konsumenten weiter Strompreise in bisher nicht gekannten Höhen in Rechnung gestellt werden. Wie lange die derzeit sinkenden Ölpreise Bestand haben, wird sich zeigen.

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[05.11.2014] Update Arbeitsrecht: Aktuelle Rechtsprechung

Wie kaum ein anderes Rechtsgebiet unterliegt das Arbeitsrecht einem ständigen Wandel. Die vielen unbestimmten Rechtsbegriffe in diesem Bereich werden fortlaufend von den Gerichten konkretisiert. Dies bringt einen kontinuierlichen Anpassungsbedarf in der Praxis mit sich. Personalverantwortliche müssen sich zeitnah mit den Änderungen vertraut machen, um eine verantwortungsvolle Personalarbeit leisten zu können und kostspielige Fehler zu vermeiden. Das Seminar, das die IHK Gießen-Friedberg am 09. Dezember 2014 von 14 bis ca. 17.00 Uhr im IHK-Seminargebäude, Flutgraben 4 in Gießen anbietet, informiert kompakt über die neuesten Entwicklungen. Dargestellt wird die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und verschiedener Landesarbeitsgerichte der Jahre 2013 und 2014. Die praxisbezogene Darstellung ist auf wesentliche Themenbereiche beschränkt und soll Arbeitgebern einen Überblick, vor allem aber Entscheidungshilfe, geben. Besprochen werden u.a. Entscheidungen zum Urlaubsrecht, zur Abmahnung bei Kündigungen, Sozialauswahl und Altersdiskriminierung oder zu den Freiwilligkeitsvorbehalten. Wegen aktueller Ereignisse können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Es referiert Rechtsanwältin und Mediatorin Julia-Christina Sator, Gießen. Das Teilnahmeentgelt beträgt 75,- Euro. Anmeldung unter: IHK Gießen-Friedberg, Recht und Steuern, Sybille Block, Tel: 0641/ 7954-4025, E-Mail: block@giessen-friedberg.ihk.de

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[04.11.2014] Fachkräfte sind die wertvollsten Ressourcen

56 IHK-Weiterbildungsbeste im Wiesbadener Kurhaus geehrt

„Spitzenleistungen werden nicht nur an Hochschulen erbracht. Meisterhaftes kann sich auch hinter anderen Titeln verbergen.“ Diese Worte richtete der Präsident der IHK Offenbach, Alfred Clouth, an die hessischen Weiterbildungsabsolventen. Stellvertretend für die hessenweit über 4.000 erfolgreichen Weiterbildungsteilnehmer des Prüfungsjahrgangs 2013/14 und aus dem Frühjahr 2014 wurden die 56 Besten im Rahmen einer Feierstunde im Kurhaus Wiesbaden von Clouth sowie dem Hessischen Minister des Inneren und für Sport, Peter Beuth, geehrt. Bereits seit 2008 werben die hessischen Industrie- und Handelskammern mit der „Landesbestenehrung Weiterbildung“. Mit Erfolg, wie Peter Beuth unterstrich: Im vergangenen Jahr haben so viele Frauen und Männer wie nie zuvor in Hessen an einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen.

Bildung endet nicht an Schultoren

„Unsere wertvollste Ressource sind unsere Fachkräfte. Sie, liebe Weiterbildungsabsolventen, haben die beruflichen Chancen erkannt und ergriffen. Nun stehen Ihnen viele Türen offen. Welche Sie nehmen, bleibt Ihnen überlassen“, hob Beuth hervor und bedankte sich gleichzeitig bei Eltern, Lehrern, Unternehmen und IHKs für die Förderung der Weiterbildungsabsolventen. Denn „Spitzenleistungen sind zugleich auch ein Verdienst der Unterstützer.“ „Bildung endet nicht an den Schultoren“, so Beuth. Gerade hier gelte es anzusetzen, um Schüler noch früher als bisher mit der Berufswelt in Kontakt zu bringen. Vor allem Leistungsschwache sollten künftig verstärkt gefördert werden.

Landesbeste aus dem IHK-Bezirk

Unter den Geehrten waren in diesem Jahr zwei Absolventinnen, die vor einem Ausschuss der IHK Gießen-Friedberg ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben. Mit ihrer Ausbildung zur Floristin hat Samantha Wilhelm aus Bürstadt ihr Hobby zum Beruf gemacht. Da war es für die heute 28jährige keine Frage, auch noch den „Floristmeister“ drauf zu setzen. „Ich bin nach Berlin gezogen und habe dort schnell eine Stelle bei einem deutschlandweit tätigen Veranstaltungsunternehmen gefunden. Meine Weiterbildung habe ich parallel im Grünberger Bildungszentrum Floristik gemacht“, erzählt sie. Heute ist sie als leitende Floristin tätig und gestaltet die Events mit. Von ihrer Auszeichnung war sie „mehr als überrascht“.

Auch Christine Reichelt aus Limburg war erstaunt. Zwar wusste die Pharmareferentin, dass es eine solche Ehrung gibt, doch nicht, wie gut sie ihre Prüfungen absolviert hat. Nach einem International Business Studium in Nürnberg hat die 26jährige ihre Arbeit im Produktmanagement eines Limburger Pharmaunternehmen aufgenommen. Um tiefer in die Materie eindringen und sich mit Ärzten besser austauschen zu können, hat sie in der Akademie für Pharmaberufe in Hungen ihre Weiterbildung zur Pharmareferentin absolviert. Auch Reichelt ist ihrem Unternehmen treu geblieben.

 

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[31.10.2014] Kulturhistorischer Wanderweg für Florstadt

Im Rahmen der Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes für die Gesamtkommune Florstadt soll ein kulturhistorischer Rundwanderweg entstehen. Landrat Joachim Arnold hat sich dieser Tage bei Bürgermeister Herbert Unger über den Stand des Projektes informiert. Die Wetterau entwickelt sich mehr und mehr zu einer Wanderregion. Mehrere Wanderbücher und die regelmäßigen Einladungen von Landrat Arnold zum gemeinsamen Wandern tragen dazu bei. Mit den Angeboten wächst auch die Nachfrage zu neuen „markierten“ Wegen. Einen solchen Weg hat jetzt Bürgermeister Herbert Unger Landrat Joachim Arnold vorgestellt. Der variationsreiche Wanderweg verläuft durch Äcker, Wiesen, Wald und Waldwiesen mit Ausblicken über die Wetterau bis zum Taunus und zwei aus dem Naturschutz entstandenen Beobachtungsständen mit schönen Ausblicken zu den Rastplätzen von Zugvögeln. Besonders attraktiv ist die Variante über das Wildfrauengestühl in der Gemarkung Ranstadt-Dauernheim.  Die Idee zu dem Rundwanderweg ist aus der Leidhecker Arbeitsgruppe zum IKEK entstanden. Bürgermeister Unger präsentierte den Weg in einem guten Zustand „größere Investitionen werden nicht erforderlich, um die Strecke aufzuwerten. An drei ausgesuchten Plätzen werden wir für eine naturnahe Möblierung sorgen. Der Bauhof wird dafür mit Eichenholz aus dem Stadtwald Bänke zimmern, die zum Ausruhen und Verweilen einladen werden“, so der Bürgermeister. Landrat Arnold sagte nicht nur die Kostenübernahme für eine entsprechende Beschilderung zu sondern war so angetan von der Wanderung, dass er spontan erklärte, die Tour im kommenden Jahr in sein Wanderprogramm aufzunehmen. 

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[31.10.2014] Landrat Arnold:“ CDU war im Ausschuss zufrieden“

Breitband für die Wetterau – Landrat informiert ausführlich im Ausschuss

Ausführlich hat Landrat Joachim Arnold den Mitgliedern des Ausschusses für Regionalentwicklung, Umwelt und Energie zum Stand der Bestrebungen für den Breitbandausbau in der Wetterau informiert. „Ich habe alle Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet und auch die CDU-Vertreter waren sichtlich zufrieden. Daher kann ich nun beruhigt die Verlautbarungen von Herrn Hahn unter Politklamauk abheften“, so Arnold. „Ziel ist es, die gesamte Wetterau ohne weiße Flecken innerhalb von drei Jahren nach Baubeginn mit schnellem Internet und einer Übertragungsrate von 50 Mbit/s zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, können die Kommunen selbst tätig werden, wenn der Markt der kommerziellen Unternehmen allein die flächendeckende Versorgung nicht regelt. Um diese Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge der Städte und Gemeinden gemeinsam und kostengünstiger zu erledigen, wurde Anfang des Jahres eine Beteiligungsgesellschaft in der Wetterau gegründet. Hierin nimmt der Kreis eine wichtige Ausgleichsfunktion wahr, ansonsten dürfte er sich aus rechtlichen Gründen daran überhaupt nicht beteiligen“, stellt Arnold zur Rolle des Wetterraukreises fest. „Die großen Anbieter am Markt, insbesondere die Telekom, aber auch Unitymedia, werden dort tätig, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. Deshalb sind in der Wetterau die Kommunen Altenstadt, Bad Vilbel, Bad Nauheim, Karben und Rosbach der Gesellschaft nicht beigetreten. Gemeinsam mit der ähnlich strukturierten Beteiligungsgesellschaft des Vogelsbergkreis und dem Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) wurde die Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (BIGO) mit dem Zweck gegründet, den Breitbandausbau in den beiden Kreisen umzusetzen“, erläutert Arnold die Organisationsstruktur. Für die beiden Landkreise gibt es zwei Alternativen für die Versorgung mit Breitbandangeboten, nämlich die Gewährung von Zuschüssen an die Netzbetreiber, die mit den „verlorenen Zuschüssen“ der Kreise ihre Defizite ausgleichen. „Das Geld ist weg und wir haben absolut nichts dafür“, sagt Arnold. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit, ein eigenes Netz aufzubauen und dieses dann zu vermieten. Nach geltendem EU-Recht darf die BIGO aber nur dort ausbauen, wo es kein Privater tut. In der kommenden Woche wird das rechtlich notwendige Markterkundungsverfahren beginnen, bei dem mögliche Anbieter verbindlich erklären müssen, ob und wo sie in den kommenden drei Jahren den privat finanzierten Ausbau der Breitbandversorgung umsetzen. „In diesen Bereichen und den bereits ausgebauten darf die BIGO wegen des gesetzlich geregelten Überbauverbot nicht tätig werden, erst danach können wir definitiv sagen, wo die BIGO ausbauen darf“, so der Landrat. Einig sind sich alle Beteiligten mit der Favorisierung des Mietmodells, bei dem man selbst investiert und Eigentümer des Netzes wird und dieses dann an Dritte vermietet. Alle Gesellschafter haben diesem Weg zugestimmt. Von den 302 Ortsteilen in den 37 Kommunen in Vogelsberg und Wetterau, die sich in der BIGO engagieren, sind noch 258 Ortsteile mit Breitband zu erschließen. Ziel ist es, eine Leistung von 50 Mbit/s ab dem Kabelverzweiger (KVz), das sind die grauen Kästen am Straßenrand. Bis dorthin werden die Glasfaserkabel gelegt, das so genannte FTTC (Fibre to the Curb). Die tatsächliche Übertragungsrate im eigenen Haus hängt dann von der Entfernung zum Kabelverzweiger und dem entsprechenden Kabel ab. Die Investitionskosten für FTTC deutschlandweit wurden auf 20 Milliarden Euro hochgerechnet. Für FTTB (Fibre to the building) flächendeckend deutschlandweit werden sogar Investitionskosten von 90 Milliarden Euro veranschlagt. Die Kosten des Breitbandausbaus FTTC zur Schließung der weißen Flächen in Wetterau und Vogelsberg werden auf 70 Millionen Euro geschätzt. Refinanziert wird dies vor allem aus der Vermietung des Netzes. Rund 10% werden die Gesellschafter nach jetzigem Stand als Eigenkapital bereitstellen müssen. „Auch diese Zahl habe ich entgegen der Behauptung der CDU in der Ausschusssitzung genannt, aber darauf verwiesen, dass erst das weitere Verfahren zu noch genaueren Planungskosten führt. Auch deutlich betont von mir vorgetragen worden, dass die Städte und Gemeinden als Gesellschafter mehrfach über die vorliegenden Kalkulationen unterrichtet wurden und rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen alle Information für die Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel erhalten sollen“, zeigt Arnold seine Verärgerung über die Ignoranz des Kreistagsabgeordneten Hahn. „Im Ausschuss war Herr Hahn sichtlich zufrieden und hat keine Fragen oder kritische Anmerkungen gemacht, in der Presse tritt er nun unter Verdrehung der Tatsachen feige nach.“ Landrat Arnold machte in der Sitzung noch einmal klar, dass der Breitbandausbau nicht nur dazu diene, Lieschen Müller das Internetfernsehen zu ermöglichen, sondern vor allem der heimischen Wirtschaft die notwendige Infrastruktur bereitzustellen. „Flächendeckende Breitbandangebote machen unsere Gewerbestandorte attraktiver und erhöhen die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe dauerhaft.“

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[29.10.2014] Steuerdschungel

Das Seminar „ABC der Steuern für Existenzgründer“ der IHK Gießen-Friedberg am Mittwoch, dem 12. November 2014 in Gießen, hilft bei der Wegsuche durch den Steuerdschungel.

 

Gerade für Existenzgründer und Jungunternehmer sind die steuerlichen Vorschriften sehr umfangreich und wenig transparent. Die Referentin des Kompaktseminars, Diplom-Finanzwirtin Iris Berker, stellt die Grundzüge der Unternehmensbesteuerung und die steuerlichen Rechte und Pflichten anschaulich dar. Außerdem zeigt Sie, wie der steuerliche Gewinn mithilfe der Buchführung ermittelt werden kann.

Anschließend erfahren die TeilnehmerInnen an Hand von praktischen Beispielen, wie mögliche Steuervorteile genutzt und Fehler vermieden werden können.

Themen des Seminars sind unter anderem:

  • Die betriebliche Nutzung des privaten PKW
  • Steuerliche Folgen aus der Rechtsformwahl
  • Kleinunternehmerregelung
  • Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung – was muss beachtet werden?
  • Wie führe ich ein Kassenbuch?
  • Kann ich meine Buchhaltung selbst führen und wie?
  • Wie ermittelt man den Gewinn?
  • Wer zahlt wann, welche Steuern?
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Das Seminar findet am Mittwoch, dem 12. November 2014 von 9.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr in den Seminarräumen der IHK Gießen-Friedberg in 35390 Gießen, Flutgraben 4 statt. Anmeldeschluss ist der 7. November 2014. Die Teilnahmekosten betragen 95,- Euro (inkl. Tagungsgetränken).

 

Anmeldungen bei Dietmar Kübler von der IHK Gießen-Friedberg unter Tel.: 06031/609-2515 oder per E-Mail: kuebler@giessen-friedberg.ihk.de

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