Niddaradweg

Neuer Radweg im Wetteraukreis wird ausgebaut und aufgewertet

Mit dem Niddaradweg (zum Teil R4) wird in naher Zukunft ein weiteres Radweghighlight im Wetteraukreis entstehen. Entsprechende Arbeiten haben bereite begonnen.

Weitere Informationen zum Radweg sind unter http://www.niddaradweg.de/ zu finden.

 

Aktuelles 2009, aus dem Kreisanzeiger vom 5.8.2009:

Vermarktung hat jetzt oberste Priorität
Ausbauabschnitte am Nidda-Radweg zwischen Ranstadt und Schotten offiziell eröffnet - Perspektiven dank "Bett & Bike"

Bereits Ende vergangenen Jahres war der Abschnitt des Nidda-Radwegs von Ranstadt nach Nidda fertig. Trotzdem fand die offizielle Eröffnung erst gestern statt. "Wir wollten alle Abschnitte fertig haben und sie dann zusammen eröffnen", erklärte Niddas Bürgermeisterin Lucia Puttrich im Beisein ihrer Amtskollegin Susanne Schaab-Madeisky aus Schotten, ihres Kollegen Erhard Landmann aus Ranstadt sowie des stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbands Regionalpark Niddaradweg, Alfons Götz, des Geschäftsführers des Regionalparks Ballungsraum RheinMain, Dr. Lorenz Rautenstrauch, und des Vertreters des Amts für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt, Joachim Reiche.

Mehrmals musste Puttrich während ihrer Ansprache pausieren, um Radtouristen passieren zu lassen. "Es freut uns natürlich, dass der Weg schon vor der Eröffnung so rege angenommen wird. Was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Vermarktung jetzt oberste Priorität genießt", betonte die Bürgermeisterin. Möglich wurde der Ausbau durch die erhebliche finanzielle Beteiligung des Landes. Die Federführung lag bei der Stadt Nidda. Die reine Bausumme beträgt rund 500 000 Euro. Davon werden 80 Prozent aus Förderprogrammen des Landes Hessen bereitgestellt. Den verbleibenden Teil sowie Teile des Grunderwerbs und die Planungskosten tragen die Kommunen selbst entsprechend der Kosten ihrer Ausbaustrecken. Das bedeutet, die Stadt Nidda hat knapp zwei Drittel und Ranstadt rund ein Drittel zu tragen.

Die Zusammenarbeit sei hervorragend gewesen, so dass gute Lösungen für Probleme erarbeitet werden konnten, erklärte Puttrich. Als Beispiel nannte sie die drei Kfz-Sperren. Ziel war es, den landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen, den privaten Pkw-Verkehr jedoch zu unterbinden. Denn die illegale Nutzung von Feldwegen als Abkürzung stelle nicht nur eine Behinderung, sondern häufig auch eine Gefährdung anderer Nutzer dar. Von dem Projekt versprechen sich die Anrainerkommunen eine Förderung des regionalen Tourismus, zumal der Nidda-Radweg direkt in den Ballungsraum Rhein-Main führt. Er verläuft auf circa 93 Kilometern vom Hohen Vogelsberg bis nach Frankfurt-Höchst. Dabei folgt der Weg weitestgehend dem Lauf der Nidda, so dass es Richtung Frankfurt fast immer bergab geht. Von Schotten bis Bad Vilbel-Gronau entspricht er dem Radfernweg 4 (R4) des Landes Hessen und ist auch als "R4" beschildert. In Kombination mit dem öffentlichen Nahverkehr kann leicht eine Ein- oder Zweitagestour in die eine oder andere Richtung unternommen werden. Das war auch der Anlass für Privatpersonen, Kommunen und den Wetteraukreis, bereits vor Jahren damit zu beginnen, die touristische Entwicklung des Nidda-Radwegs voranzutreiben.

Das Projekt hat in den vergangenen Jahren viele Hürden genommen, aber auch viele Unterstützer gewonnen. Ein Zweckverband für das Projekt gründete sich 2007. Diesem sind die Kommunen Ranstadt und Nidda inzwischen beigetreten. Zusammen mit der Stadt Schotten als Kooperationspartner und der Stadt Frankfurt, die den Grüngürtelradweg entlang der Nidda unterhält, kann der Nidda-Radweg nun von der Quelle bis zur Mündung gemeinsam weiterentwickelt und vermarktet werden.

Eine Anbieterkooperation wie am Vulkanradweg soll die Abstimmung und Vernetzung der Angebote am Weg leisten. So bleibe zu hoffen, dass sich die Gastronomie künftig noch besser auf die Radfahrer als Zielgruppe einstelle.

Denn neben einer guten Wegequalität und der Beschilderung seien passende Angebote ein entscheidender Faktor für die Attraktivität eines touristischen Wegs, führte Puttrich aus. Dass zum Beispiel "Bett & Bike" auch wirtschaftliche Perspektiven biete, hätten zumindest bereits drei Unterkunftsbetriebe in Nidda erkannt.

Aktionen 2007:

November 2007: Niddaradweg soll stärker vermarktet werden

Wetteraukreis (pdw)  „Die positive Entwicklung des Vulkanradweges wollen wir am Niddaradweg wiederholen,“ Kreisbeigeordneter Bardo Bayer, zuständiger Dezernent für die Kreisentwicklung kündigte an, das der Wetteraukreis den Radweg zwischen Schotten und Bad Vilbel stärker in den Mittelpunkt der touristischen Vermarktung stellen will. Um die Kräfte der einzelnen Anbieter an dieser Freizeitroute, wie Gastronomie, Einzelhandel, Handwerk und kulturelle Einrichtungen zu bündeln, soll jetzt eine „Anbieterkooperation am Niddaradweg“ ins Leben gerufen werden.

Zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur touristischen Vermarktung lädt der Kreis für Montag, 3. Dezember 2007 um 15 Uhr in das Kolleg der Gaststätte im Bürgerhaus Nieder-Florstadt (Freiherr-vom-Stein-Straße) ein.

Der Niddaradweg ist im Wetteraukreis für den Radtourismus die wichtigste Verbindungsachse zum Rhein-Main-Gebiet. Derzeit werden die Weichen für einen Ausbau des Weges gestellt. Dabei wird nicht nur der Wegebelag erheblich verbessert, sondern der Freizeitwert des Radweges durch zahlreiche Erlebnisstationen aufgewertet.

Der einzurichtenden Anbieterkooperation wird künftig eine Art „Vermarktungsmonopol“ übertragen. Nur Betriebe und Institutionen, die dieser Kooperation angehören, dürfen Beschilderungen am Radweg anbringen, werden auf der offiziellen Internetseite erwähnt und sind in der offiziellen Radkarte verzeichnet.

Positive Erfahrungen mit einer solchen Einrichtung kann der Wetteraukreis bereits am Vulkanradweg vorweisen. Dort haben sich rund 30 Gastronomen, Radtouristiker, Bäcker und Vereine zusammengeschlossen, um in Gemeinschaftsveranstaltungen auf die Qualitäten des Radweges und auf ihre eigenen Angebote hinzuweisen.

Für Rückfragen steht bei dem vom Wetteraukreis mit der Abwicklung beauftragten Büro LandKonzept, Frank Uwe Pfuhl unter der Telefonnummer (06034) 8784 zur Verfügung.

 

Aktionstag am Niddaradweg am 13. Mai 2007:

Jetzt ist es da, das neue Faltblatt zum Aktionstag am Niddaradweg. In einer übersichtlichen Karte sind alle 48 Angebote am Aktionstag verzeichnet. Darüber hinaus finden sich aber auch zahlreiche weitere Hinweise und Freizeittipps, die auch nach dem 13. Mai zu einem Ausflug an den Niddaradweg locken. Verzeichnet sind Schwimmbäder, Museen, sehenswerte Kirchen und Klöster, Touristinfos, Burgen und Schlösser sowie 39 dauerhafte Erlebnispunkte. Darunter der einmalige Niddafall in Schotten, die historische Stadtmühle in Nidda, die Felsenkeller in Dauernheim, das "Klein-Venedig der Wetterau" in Staden, Nidda-Renaturierungen in Assenheim und Ilbenstadt, Angelteich in Wöllstadt, der Rosenhang in Karben und der Kurpark in Bad Vilbel. Außerdem gibt es auf der Strecke mittlerweile zwei besetzte Storchennester zu sehen.

Das neue Faltblatt liegt in allen Gemeindeverwaltungen entlang der Strecke aus und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden: Faltblatt2007

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