KERNSÄTZE:
Spirituelles Berufscoaching ist nichts Abgehobenes. Es verbindet einfach sinnvolles Leben und Business miteinander.
Ganzheitliches Gründercoaching hilft dem Selbstständigen, die Herzensberufung auszurichten und sich bei der Umsetzung die nötige wirtschaftliche Kompetenz anzueignen.
RESERVE:
„Es ist nie zu spät, das zu werden, was wir sind.“ (George Eliot)
Mit dem Wesenskern erfolgreicher sein
Die eigene Praxis mit spirituellem Berufscoaching neu positionieren
Viele Selbstständige haben die Berufung gefunden und den Mut zur Eröffnung einer eigenen Praxis, z. B. als Heilpraktiker gewagt. So mancher ist jedoch enttäuscht darüber, dass der ersehnte Durchbruch am Markt ausbleibt und die finanziellen Fragestellungen zunehmen. Auch in der Krisensituation sollte man sich stets erinnern, dass es zur Herzensberufung keine Alternative gibt. Vielleicht wurde die tiefere Dimension der Berufung noch nicht ausreichend berücksichtigt: Das Alleinstellungsmerkmal! Um am Markt wahrgenommen zu werden, ist das Alleinstellungsmerkmal als Kernberufung Ausgangspunkt zur Anziehung von Klienten. Spirituelles Berufscoaching unterstützt Sie dabei, Ihre Berufung zu vertiefen, sich zu Ihrer Einzigartigkeit zu bekennen und ein erfolgreiches Marketing installieren. Und es kann Wege aufzeigen, wie Sie finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln im Existenzsicherungsprozess erhalten können.
Genauso war es bei Carmen S. Schon als Kind liebte sie die Natur und das Gefühl von Freiheit, wenn sie in Bäumen saß. Doch als junge Erwachsene folgte sie dem Rat der Eltern und wurde kaufmännische Angestellte. Dann lernte sie ihren früheren Mann kennen und bekam drei Kinder. Als die Kinder groß waren und bereits eigene Wege gingen, kam es zur Trennung von ihrem Mann. Carmen, die durch die Gründung der Familie jahrelang ihren Beruf als kaufmännische Angestellte nicht mehr ausgeübt hatte, entschied sich für einen Neuanfang. „Die Entdeckung meiner Berufung war wie eine Rückkehr zu den alten Wurzeln. Ich war überglücklich über das berufliche Bild für meine zweite Lebenshälfte, das ich mir entworfen hatte. Das Lernen fiel mir auf einmal wieder leicht, ich machte eine Heilpraktiker-Ausbildung und absolvierte zahlreiche Fort- und Weiterbildungen im Naturheilwesen. Die Fesseln lösten sich und in einer Selbstständigkeit sah ich meine ureigene Herzensperspektive“, erzählte sie. „Mit Anfang 40 eröffnete ich meine Praxis in Großstadtnähe. Mein Steuerberater half mir bei der Ausarbeitung eines Businessplanes und für die notwendige Grundausstattung sorgten meine Ersparnisse.“ Carmen gestaltete das erste Jahr ihrer Selbstständigkeit mit viel Elan und Kontaktfreude. Da sie trotzdem relativ wenig Klienten hatte, riet der Steuerberater ihr nach einem Jahr zu einer kritischen Bestandsaufnahme, ohne wirklich mit ihr über die persönlichen Konsequenzen zu sprechen. Sie beschloss, sich für zwei Wochen in ein Retreat zu begeben und über ihre geschäftliche Situation nachzudenken.
Berufungs-SOG ist die Schöpferkraft
Nach ein paar Tagen in der Natur begegnete ihr eine bereits erfolgreiche Kollegin, mit der sie ins Gespräch kam. Sie sprachen über die Heilpraktiker-Ausbildung und ihre letzten Monate als Existenzgründerin. Der Kollegin waren die Themen rund um die Startphase als ganzheitliche Unternehmerin bestens bekannt. Sie stellte viele Fragen, deren Antworten sie scheinbar schon kannte. Durch die langen Gespräche wurde ihr bewusst, dass sie durch ihre Ungeduld als Neugründerin wichtige Aspekte in der Konzeptarbeit übersehen hatte. Als die beiden Frauen das Gespräch beendeten, sagte die Kollegin: „Entwickle Berufungs-SOG!“
In den nächsten Wochen machte sich Carmen klar, dass sie ihre Berufung nicht klar und gezielt auf den Punkt gebracht hatte. Ihr wurde bewusst, dass sie mit ihrem Businessplan keine wahre innere Verbindung hatte. In ihrer Ausbildung wurde erzählt, dass ein Businessplan für externe Stellen bedeutsam ist. An Zuschüsse oder Kredite hatte sie zu Beginn nicht gedacht. Sie wollte es alleine schaffen und dachte, dass es mit Qualifikationen und Fleiß schon gelingen würde. Außerdem bemerkte sie, dass ihren Steuerberater lediglich die Zahlen interessierten, die Nähe zu dem, was ihren Wesenskern ausmacht, fehlte jedoch.
Angeregt durch das Gespräch mit der Heilpraktiker-Kollegin entschied sie sich dafür, in einem Coaching noch einmal genauer zu schauen, was ihren Wesenskern ausmacht. In diesem Coaching wurde schnell deutlich, dass sie viele unterschiedliche Therapien anbot, doch nirgendwo konnte man entdecken, was ihr Lieblingsthema und ihre Lieblingszielgruppe waren, weder auf ihrer Internetseite, noch in dem, was sie über ihre bisherige Praxis erzählte. Das Anliegen des spirituellen Coachings ist es, die Berufung zu erschaffen, denn nur so ist man authentisch und „zieht“ die richtigen Klienten an. Der Gedanke, das gesprochene - und dann das geschriebene Wort sind die Energie, die zum Ziel führt. So entwickelte sie im spirituellen Berufscoaching einen neuen Gründergeist und freute sich auf eine Manifestation durch das persönliche Konzept.
Positionierung durch das Alleinstellungsmerkmal
Carmen war sehr gut ausgebildet. Die Erschaffung ihres Konzeptes machte ihr jetzt klar, was zum erfolgreichen Tun notwendig sein würde: Die persönliche Identität will stärker ins Licht gerückt werden. In der Gründungs- sowie auch in einer Erneuerungssituation ist es von Bedeutung, die eigene Berufung nochmals einer kritischen Reflektion zu unterziehen und die verbindenden Elemente zu erkennen. Oft wird einem dabei bewusst, dass ungeliebte frühere Ausbildungen oder Erfahrungen jetzt einen Sinn ergeben und mit zum Erfolg beitragen können. Die Positionierung durch ein Alleinstellungsmerkmal wird nach außen als einzigartig wahrnehmbar und wurzelt weiterhin in der Berufung.
In den Coaching-Sitzungen arbeitete sie mit ihren inneren Bildern und begann die Kraft der Visualisierung zu nutzen. Sie erinnerte sich daran, dass sie als Kind immer so gerne in die Natur gegangen war. Ihre Großmutter hatte ihr damals ein Buch über Heilkräuter und Heilpflanzen geschenkt, und sie hatte sogar einen kleinen Kräutergarten angelegt. Das alles hatte sie ganz vergessen. Und noch ein weiteres Bild tauchte glasklar vor ihrem inneren Auge auf: Als Sie als Jugendliche einmal ziemlich lange krank gewesen war und ständig Erkältungen hatte, schickten ihre Eltern sie damals zu einer Kur an die Nordsee. Dort lernte sie Qi Gong kennen. Plötzlich erinnerte sie sich, dass die Qi Gong-Übungen sie immer wieder in ihre Mitte gebracht hatten und sie sich hinterher immer energievoll und gestärkt gefühlt hatte. „Genau das ist es, sagte sie in einer der Coaching-Sitzungen. „Ich werde mit Phytotherapie arbeiten und außerdem mit Qi Gong. Phytotherapie war schon Bestandteil ihrer vielen Ausbildungen gewesen, die sie für den Heilpraktiker absolviert hatte. Grundkenntnisse in Qi Gong hatte sie schon und nicht weit von ihrem Praxisort entfernt hatte sie die Möglichkeit, mit einer Ausbildung als Qi Gong-Lehrerin zu beginnen. „Das ist einfach wunderbar, mit Qi Gong kann ich den Menschen helfen, sich von innen her zu stärken. Das ergänzt sich gut mit der Phytotherapie.“ Begeistert beschrieb sie auch gleich ihre Zielgruppe: „Ich möchte Mädchen und Frauen dabei unterstützen, ihre Selbstheilungskräfte zu entfalten und Selbstvertrauen zu entwickeln.
Auf die richtige Umsetzung des Ziels kommt es an
Hat man sich mit Hilfe seines Alleinstellungsmerkmals erst einmal neu positioniert, ist es förderlich, dass man auch bei der Umsetzung des neuen Ziels begleitet wird. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt es immer wieder Momente, in denen es Fragen gibt. Im „Dschungel der Fördermittel“ kann es durchaus hilfreich sein, ganzheitlich ausgerichtete Geschäftspartner an die Seite zu rufen. Auch Carmen ließ sich während der Erneuerungsphase in betriebswirtschaftlichen und persönlichen Fragestellungen begleiten. „Durch die Coachings habe ich mein Alleinstellungsmerkmal sichtbar ins Leben gerufen. Jetzt gehe ich daran, dies umzusetzen. Dabei halte ich es für nützlich, Spiritualität mit Ökonomie zu verbinden und eine Begleitung zu haben, die sich mit beidem auskennt. Öffentliche Förderungen für Beratungsmaßnahmen und zinsgünstige Darlehen nehme ich dafür gerne in Anspruch.“
Spirituelles Berufscoaching ist nichts Abgehobenes. Es verbindet einfach sinnvolles Leben und Business miteinander. Spirituelles Berufscoaching unterstützt den Einzelnen, den Beruf im Einklang mit der Lebensaufgabe zu wählen und sich bei der Umsetzung die nötige wirtschaftliche Kompetenz anzueignen, die man braucht, um auch erfolgreich zu sein. Auch Sie können jederzeit damit beginnen, Ihrer unternehmerischen Aufgabe Ihre eigene (neue) Richtung zu geben, so wie George Eliot schrieb: „Es ist nie zu spät, das zu werden, was wir wirklich sind.“
Guido Ernst Hannig
Guido Ernst Hannig, Jg. 1963, arbeitete nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in verschiedenen Unternehmen und Banken. Um seiner Berufung zu folgen und spiritueller Berufscoach zu werden, absolvierte er ein Fernstudium der Theologie und Ausbildungen zum ganzheitlichen Coach, in Systemischer Transaktionsanalyse und in der Seelsorge. Seit 2002 arbeitet er als Coach und Existenzgründungsberater für ganzheitliche Berufe, zunächst nebenberuflich, seit 2007 hauptberuflich. Homepage: http://www.der-spirituelle-berufscoach.de
Kontakt: Guido Hannig, Joseph-Haydn-Weg 42, D-61118 Bad Vilbel, Tel. 06101-408265, Fax -403765, Mail: info@der-spirituelle-berufscoach.de
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