Mittelstandkontra Großunternehmen; Kooperationen als neue Chance, Management vonKooperationen führt zum Erfolg, Ausbildung zum Kooperationsmanager, Verbundwerk-Deutschland.de am Start
Wiesbaden, 11. Januar 2011: Neu gegründet hat sich am 11. Januarin Wiesbaden die Genossenschaft VerbundWerk Deutschland i.G. VerbundWerk hatsich zur Aufgabe gemacht, Kooperationen, Netzwerke und Cluster aktiv in ihrerEntwicklung zu unterstützen. Mit den Gründungsmitgliedern Volker Geyer Wiesbaden und Thomas Herzog Wuppertalaus dem Handwerk, Ralph Schlüter Bielefeld und Helmut König Münzenberg aus demBereich Beratung und Hiltrud Zimmermann Niedernhausen alsKommunikationsexpertin steht ein Team von erfahrenen Kooperationsexperten zurVerfügung. Der Grund für die Entstehung dieses neuen Unternehmens liegt imBereich der wachsenden Nachfrage nach Kooperationsmöglichkeiten in deutschenUnternehmen.
Mehrdenn je befinden sich Unternehmen im direkten Wettbewerb. Was imLebensmitteleinzelhandel längst abgeschlossen ist – dort gibt es fast keinenregional agierenden Einzelunternehmen mehr – entwickelt sich im Moment in derOptiker- und der KFZ-Branche und hat auch bereits die mittelständischeIndustrie erreicht. Mittelfristig wird diese Situation auch vor anderen traditionellenIndustrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbranchen nicht Halt machen. EineMöglichkeit, aktiv am Wettbewerb teilzunehmen und nicht nur passiv auf dieseMarktveränderungen zu reagieren, ist der Zusammenschluss als Kooperation,Cluster oder Netzwerk mit anderen Anbietern, und dies branchen- und/odergewerkeübergreifend.
Während die Kooperation auf engen Verbund von Unternehmen setzt,sind Cluster und Netzwerke eher lockere Organisationsformen, die entwederräumlich oder branchenspezifisch orientiert sind. Im engen Verbund sind kleineund mittlere Unternehmen handlungsfähiger. Kooperationen gleichartiger oderverwandter Fachbetriebe können höherwertige und komplexere Dienste anbieten.Zitat eines Kooperationsmitglieds auf dem Clusterkongress 2010 in Frankfurt:„In Kooperationen komme ich auf Ideen, auf die ich allein nicht gekommen wäre“.Unternehmen bündeln so ihre Potentiale und schultern größere Projekte. Siestimmen ihre Teilleistungen effektiver ab, vermeiden Reibungs- und Zeitverlusteund erzielen damit Kostenvorteile. Sie entwickeln einheitliche Marktauftritteund haben zusammen das Potential, diese Auftritte im Markt bekannt zu machen.Sie können viel offensiver am Markt auftreten, als es der Einzelne könnte.
Wasunabdingbar für eine langfristig existierende Kooperation notwendig ist, istein „Kopf“ der Kooperation. Ein Motor, der auch neue Entwicklungen vorantreibt,ein mit spezieller Fachkompetenz für die Kooperationsbelange ausgestatteter„Manager“, der lenkt, koordiniert, plant und umsetzt. DerKooperationsmanager hält die Kooperation lebendig, moderiert unterschiedlicheInteressen, bewältigt innere Konflikte, behält die Übersicht, erkenntHandlungsbedarf, sorgt für eine funktionierende Kommunikation – um nur einigewichtige Funktionen zu benennen. Fehlt diese Person, kommt die Kooperationnicht voran, sie ist in ihrem Bestand gefährdet. Bestehende Kooperationen habendiese Position mit einem „Naturtalent“ besetzt oder gehen wieder auseinander.
DieseManagement-Position, die bei jedem Unternehmen völlig normal undselbstverständlich qualifiziert besetzt ist, wird bei Kooperationen gar zu oftübersehen. Es entstehen derzeit viele Kooperationen in Deutschland,gleichzeitig gehen auch viele Unternehmensverbunde wieder auseinander. DieUrsache liegt vor allem im fehlenden Management der Kooperation, also inungenügender gezielter Anleitung, Entwicklung und Führung – imNichtvorhandensein eines „gelernten“ Kooperationsmanagers. Um dieser Problematik zu begegnen, wurde im Rahmeneiner in den Jahren 2008 - 2010 mit öffentlichen Mitteln in Hessen geförderten,in mehreren Lehrgangsdurchläufen umgesetzten und bereits evaluierten Weiterbildungsmaßnahme der Lehrgang zum „Kooperationsmanager“ entwickelt. Absofort steht dieser Lehrgang unter dem Markenzeichen VerbundWerk-Deutschland eG Kooperationswilligen Unternehmen und deren Mitarbeitern zur Verfügung.
Der alsFernlehrgang mit Präsenztagen aufgebaute Lehrgang vermittelt Kenntnisse undFertigkeiten, die es ermöglichen, Kooperationen in ihrer Entstehung zuunterstützen, außerdem bereits existente Kooperationen zu leiten, zu entwickelnund auch administrativ zu betreuen. In insgesamt fünf Modulen werdenpraxisbezogene Lerninhalte zu den Kompetenzfeldern Innere Kommunikation,Strategie, Recht, Organisation, Controlling und Projektmanagement, Marketing und Vertrieb angeboten. Der Lehrgang wird von erfahrenen Praktikerndurchgeführt, die sich das Thema der Entwicklung von Kooperationen seit langenJahren auf ihre Fahnen geschrieben haben. Zielgruppen sind Mitarbeiter vonUnternehmen und bestehenden und zu bildenden Kooperationen, aber auchVerantwortliche der öffentlichen Hand in Wirtschaftsförderung,Energieagenturen, Regionalstellen, Qualifizierungsoffensiven, die sich mit derBildung oder Betreuung von Kooperationen, Netzwerken oder Clusternauseinandersetzen.
Kooperationensind die Antwort von kleinen und mittleren Unternehmen auf die Herausforderungder Großindustrie. Sie verbinden die Kreativität und Flexibilität desMittelstandes mit den Kosten- und Leistungsvorteilen, die ein Grossunternehmenbieten kann. Sie bieten so dem Mittelstand eine Überlebenschance, bei der ernicht nur abhängiger Zulieferer der Großindustrie ist, sondern auch selbstaktiv ins Marktgeschehen eingreifen kann.
VerbundWerkDeutschland ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Kooperationsexperten.Ziel des Unternehmens ist die Ausbildung von Kooperationsmanagern und dieBeratung und Unterstützung von Kooperationen in Entwicklung, Gründung und derlaufender Betreuung.
VerbundWerkDeutschland i.G.
Loreleiring11
65197Wiesbaden
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